Die Angst vor Armut erfasst immer mehr Deutsche

Kürzlich gab es neue Untersuchungen über die Vermögens-Situation der Deutschen – mit einem erschreckenden Ergebnis: Viele Bundesbürger stehen finanziell extrem […] (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

Kürzlich gab es neue Untersuchungen über die Vermögens-Situation der Deutschen – mit einem erschreckenden Ergebnis: Viele Bundesbürger stehen finanziell extrem schlecht da.

So könnte ein großer Teil der Bevölkerung finanziell nur wenige Wochen mit dem eigenen Vermögen überleben, wenn das laufende monatliche Einkommen plötzlich in vollem Umfang wegfallen würde.

Dazu passt auch eine neue Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach unter der „Generation Mitte“ – also die Altersklasse der 30- bis 59-Jährigen.

Diese Generation ist für die Wirtschafts-Entwicklung besonders wichtig, denn sie erwirtschaftet derzeit 80% der steuerpflichtigen Einkünfte.

Gefahr der Altersarmut wird als real eingestuft

Diese Studie ergab, dass jeder 3. dieser Altersgruppe Angst davor hat, dass sein Einkommen schon in den nächsten Jahren nicht mehr zum Leben ausreichen wird.

Die Hälfte der Befragten befürchtet zudem im Alter von Altersarmut betroffen zu sein.

Ganze 77% sehen gerade die extrem ungerechte Vermögens-Verteilung als Schwäche Deutschlands an.

Daran sehen Sie, dass die Vermögens-Situation der meisten Deutschen keineswegs zufriedenstellend, sondern – im Gegenteil – prekär ist.

Momentan funktioniert diese Situation noch, da der Staat die finanziell schwächeren Bevölkerungs-Schichten massiv unterstützt.

Doch in einer erneuten Finanzkrise werden die Lasten des Staates so groß sein, dass die Leistungen erheblich eingeschränkt werden müssen.

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Das bedeutet für Sie, dass Sie auf jeden Fall verhindern sollten, in die vom Staat abhängige Bevölkerungsschicht zu rutschen.

Weiterhin sollten Sie sich auf keinen Fall darauf verlassen, dass der Staat auch in einer Krise seinen Leistungen wie Renten- oder Pensions-Zahlungen weiter in der heutigen Größenordnung nachkommen kann und wird.

Aktiver Krisenschutz ist wichtig

Deshalb ist es für Sie wichtig, dass Sie Ihr Vermögen vor Verlusten in einer neuen Finanzkrise schon heute aktiv absichern.

Ich rate dazu, dass Sie so viel Bargeld vorhalten, um damit für mind. 2 Monate die Finanzierung der Ausgaben für Ihren derzeitigen Lebensstandard abzusichern.

Das bietet Ihnen auf jeden Fall schon einmal eine kleine finanzielle Basis.

Diversifikation ist das A und O

Zusätzlich ist eine flexible Aufteilung des Vermögens von großer Bedeutung.

Denn eines muss Ihnen klar sein: Wer zu stark auf einzelne Anlageklassen setzt, geht schlicht und einfach zu große Risiken ein.

Ganz aktuell gilt das beispielsweise für eine zu große Gewichtung von Aktien

Auf dem aktuellen Niveau nahe den Rekordständen ist eine massive Korrektur sehr wahrscheinlich, und damit werden etliche Investoren massive Verluste erleiden.

Wer sich hier flexibel aufstellt, kommt deutlich besser durch die bevorstehende Krise, das steht für mich fest.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.