Die besten Wirtschaftsschulen der Welt: Die Auswahl ist entscheidend

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Die richtige Schule bringt Ihnen auf den hartumkämpften Finanzmärkten deutliche Vorteile. Andererseits kann die falsche Schule Ihnen große Summen an Geld kosten. (Foto: JHVE / shutterstock.com)

Die besten Wirtschaftsschulen der Welt streiten in jedem Jahr um die Ranking-Krone – ein Wettrennen, das viele künftige Finanzexperten mit Spannung verfolgen. Denn die Auswahl der richtigen Wirtschaftsschule ist bares Geld wert. Gerade im immer undurchsichtigeren Finanzdschungel der internationalen Märkte sind Einsteiger ohne die richtige Ausbildung schnell verloren. Kein Wunder also, dass die Einschreibungen an den Wirtschaftsschulen weltweit immer weiter anziehen.

Durch den Erfolg bestärkt, wurden in den vergangenen Jahren mehr und mehr neue Wirtschaftsschulen – oder englisch: Business Schools – eröffnet. Der Ausdruck “Die Qual der Wahl haben…” trifft hier also voll zu, Bewerber können sich inzwischen aus mehreren tausend solcher Schulen entscheiden – viele locken dabei mit dubiosen Angeboten. Mehrere jährlich aktualisierte Bewertungen renommierter Finanzmagazine sollen Einsteigern bei der Auswahl der passenden Schule helfen.

Business Insider: Stanford die beste Wirtschaftsschule der Welt

Eine Untersuchung der US-Finanzseite „Business Insider“ hat beispielsweise die Stanford Business School zur besten Wirtschaftsschule der Welt gekürt.1925 auf Anraten vom späteren US-Präsidenten Herbert Hoover gegründet, pflegt die Schule sehr enge Verbindungen mit den großen Unternehmen aus dem nahegelegenen Silicon Valley.

Die Liste der erfolgreichen ehemaligen Studenten ist lang und vielfältig. Neben dem Geschäftsführer von Time Warner, Jeffrey Bewkes, haben unter anderem der aktuelle CEO von ebay, John Donahue II., sowie Trip Hawkins, der Gründer von Electronic Arts, der weltgrößten Firma für Computerspiele, ihren Abschluss in Stanford gemacht.

Mit der Wahl auf den Spitzenplatz löst Stanford die bisherige Spitzenreiterin aus Harvard ab, die in den vergangenen beiden Jahren auf Platz 1 lag und sich nun jedoch mit der Silbermedaille begnügen muss. Wharton, eine Tochterschule der Universität von Pennsylvania, erreichte den dritten Platz.

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Befragung echter Wirtschaftsexperten

Business Insider befragte für die Untersuchung mehr als 1000 Leser – meist echte Finanzexperten. 87 Prozent der Befragten hatten eigene Erfahrungen mit dem Studium an einer Wirtschaftsschule, 71 Prozent hatten bereits Bewerbungsgespräche mit Abgängern dieser Schulen.

Wichtigster Pluspunkt (43%) für die Befragten waren die zahlreichen Kontakte in die Finanzwelt, die Schulabgänger aus ihrer Ausbildung mitnahmen. 34% äußerten sich positiv über die Fähigkeiten und das Wissen, das in der Schulzeit vermittelt werde. Für weitere 23% spielt auch der Name der Schule eine große Rolle für den Lebenslauf.

London Business School auf Europas Spitzenplatz

Neben den üblichen US-amerikanischen Wettbewerbern finden sich in den Top 50 in diesem Jahr auch zahlreiche internationale Angebote wieder. Bestbewerteste Schule dabei ist die London Business School auf Platz 5 und die INSEAD auf Platz 10.

Im kommenden Jahr werden wohl weitere Schulen in die Bestenliste aufgenommen, darunter Cambridge, die Rotterdam School of Management, die Indian School of Business und die Universität aus Hong Kong (HKU).

Eine Übersicht über die Business Insider-Top 10 der Wirtschaftschulen finden Sie in unserer Galerie.


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David Gerginov
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.