Die EZB-Politik als Gefahr für unser Finanz-System

Das IWF-Strategiepapier The Macroeconomics of De-Cashing empfiehlt Regierungen, wie der Widerstand der Bürger bei der Bargeld-Abschaffung gebrochen werden kann. Dazu […] (Foto: William Potter / Shutterstock.com)

Das IWF-Strategiepapier The Macroeconomics of De-Cashing empfiehlt Regierungen, wie der Widerstand der Bürger bei der Bargeld-Abschaffung gebrochen werden kann.

Dazu empfiehlt der Internationale Währungsfonds (IWF) den einzelnen Staaten ein international koordiniertes Vorgehen.

Wir hatten Ihnen bereits in vorangegangenen Artikeln genau dargelegt, wie diese Schritte zur Beseitigung des Cashs aussehen.

Führende Ökonomen kritisieren diese Pläne allerdings – und noch mehr:

EZB-Politik höchst gefährlich für das Finanz-System

Der wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums bezeichnet die Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) als „höchst gefährlich für das Finanz-System“.

Das sieht er u. a. deswegen so, weil viele Finanz-Institutionen, wie etwa Versicherungen, keine ausreichenden Gewinne mehr erzielen und ihre Kosten nicht mehr decken könnten.

Hinzu kämen die Risiken für etliche Unternehmen, wenn es schließlich zu einer Zinswende komme. Auch für die Vermögens-Anlage gebe es negative Auswirkungen.

Sorgen Sie selbst für den Schutz Ihres Vermögens in diesen Krisenzeiten

Aus allen diesen Gründen sollten Sie Ihr Vermögen selbst schützen, und zwar so:

Streuen Sie Ihr Vermögen; neben Immobilien(anteilen), Bargeld-Reserven, ausländischen Währungen und Edelmetallen (Gold und Silber) auch mit weiteren Sachwerten.

Das können beispielsweise sein:

  • Schmuck,
  • Porzellan,
  • Orient-Teppiche,
  • Weine,
  • Kunstgegenstände,
  • Rohstoffe,
  • etc.

Sachwerte werden nie völlig wertlos – außer natürlich, sie werden physisch zerstört.

Insbesondere in Zeiten fragiler Wirtschafts-Systeme und Euro-Turbulenzen sind diese eine gute Ergänzung zu den klassischen Anlagen.

Richtig in Aktien investieren

Legen Sie in wenig schwankungsanfälligen Aktien an. Vermeiden Sie dabei spekulative Titel. Investieren Sie stattdessen in grundsolide, krisensichere Firmen, die es in Jahrzehnten noch geben wird.

Konzentrieren Sie sich also auf Konzerne, die international vertreten sind. So können Krisen auf einzelnen nationalen Märkten durch andere ausgeglichen werden.

Prüfen Sie anhand der Geschäftsberichte das Cashpolster, also die Eigenkapitalquote des Unternehmens (mind. 30%).

Beachten Sie weitere Kriterien – die entsprechenden Betriebe sollten verfügen über:

  • ein mittelfristiges Wachstums-Potenzial,
  • ein stabiles Geschäftsmodell,
  • eine gute Unternehmens-Führung
  • und eine erfolgsversprechende Gewinn-Prognose.

Sie sollten also eine stetige Gewinn-Entwicklung vorweisen können. Dazu gehört die Ausschüttung einer regelmäßigen und möglichst hohen Dividende.

Alle anderen Anteils-Papiere werden, wie die Geschichte bereits gezeigt hat, bei einem System-Crash einen Totalverlust erleiden.

Achten Sie darauf, dass Sie die Aktien nicht zu einem absoluten Höchstkurs kaufen.

In Ihrem Vermögens-Portfolio sollte Ihr Aktien-Anteil durchschnittlich 30% betragen.

Über Mischfonds, Lebensversicherungen und Bausparverträge

Ebenso können Sie in ausgesuchte defensive Mischfonds investieren. Das sind Finanzpools, die flexibel zwischen Aktien, Anleihen oder Bargeld umschichten.

Einen Großteil der Anlegermittel halten diese dabei stets in sicheren Zinspapieren.

Schließen Sie weder eine Lebensversicherung noch einen Bausparvertrag als Geldanlage oder zur Finanzierung ab!

Diese lohnen nicht, entwickeln sich stattdessen immer mehr zu einem Minusgeschäft.

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
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