Donald Trump als US-Präsident ist eine massive Gefahr für die Sicherheit

Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten wird noch gravierende Konsequenzen für den Finanzmarkt bringen.

Doch schon im Vorfeld zeichnete sich ab, dass diese Abstimmung nichts anderes war, als die Wahl zwischen Pest und Cholera:

Wie Umfragen belegen, hat es noch bei keiner US-Wahl jemals unbeliebtere Kandidaten gegeben wie mit Donald Trump und Hillary Clinton.

Gesellschaftlicher Verfall: US-Wahl mit unbeliebtesten Kandidaten aller Zeiten

Bei einer Untersuchung der Beliebtheit beider Kandidaten im Oktober erreichte Donald Trump -30 Punkte und Hillary Clinton -10 Punkte.

Zum Vergleich:

Frühere Präsidentschafts-Kandidaten wie z. B. John F. Kennedy oder sogar der ebenfalls eher unbeliebte George W. Bush waren mit +40 und +10 Punkten noch eindeutig im positiven Bereich.

Für mich sind solche extrem negativen Umfrage-Werte ein deutliches Indiz dafür, wie schnell sich der gesellschaftlich-moralische Verfall in den USA beschleunigt hat.

Doch das hat auch gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaft und das gesamte Finanz-System, denn einer großen Krise geht meist ein gesellschaftlicher Verfall voraus.

Geschichte weiderholt sich – und das mit gravierenden Folgen

Das war schon vor dem Untergang des alten Römischen Reiches so, was sich auch an den immer unbeliebteren und farbloseren Kaisern zeigte.

Das Ende war mit einer unbeschreiblichen Dekadenz verbunden, die im wirtschaftlichen – und in Folge davon auch im militärischen – Zusammenbruch endete.

Schon vor über 100 Jahren schrieb der Professor für Politische Ökonomie Gustav Ruhland in seinem Buch „System der Politischen Ökonomie“:

Das Aufkommen von Populisten in der Politik stelle das Endstadium im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verfall eines Volkes dar.

Und mit Donald Trump ist genau so ein Populist in den USA an die Macht gekommen…

Crash-Gefahr: Trump kündigte schon im Wahlkampf massive Änderungen an

Während mit Hillary Clinton der bisherige Weg des „schleichenden Untergangs“ weitergegangen worden wäre, hat mit Donald Trump jetzt ein Kandidat das Rennen gemacht, der für eine völlige Instabilität und Änderung der gewohnten Umstände steht.

Trump kündigte etwa an, die NATO-Mitgliedschaft der USA zu überprüfen.

Auch forderte er, US-Truppen aus dem Ausland – besonders jedoch aus Europa und Südkorea – abzuziehen.

Aus dem kommunistischen Nordkorea wurde Trump deshalb auch als „weiser Politiker“ und „weitsichtiger Präsidentschafts-Kandidat“ gelobt.

Das verwundert wenig, denn wenn Trump Ernst macht und die US-Truppen aus Südkorea abzieht, droht unmittelbar ein Angriff des hochgerüsteten Nordens auf den Südteil der Halbinsel.

Sie sehen, dass mit Trump nun deutlich schneller geopolitische Veränderungen und Verwerfungen möglich sind, als das in der Vergangenheit der Fall war.

Doch beim heutigen Zustand des Finanz-Systems mit einem aus allen Fugen geratenen Aktienmarkt sind genau solche Verwerfungen Gift.

Ich rechne damit, dass es nach dem Amtsantritt von Trump schon sehr bald solche Verwerfungen – bis hin zum Krieg – geben wird.

14. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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