Ein effektives Mittel zu Ihrem persönlichen Krisenschutz

Bargeld bleibt unersetzlich – auch wenn immer mehr Kampagnen laufen, die eine Abschaffung des Bargelds als Ziel haben. Doch als […] (Foto: Oliver Hoffmann / Shutterstock.com)

Bargeld bleibt unersetzlich – auch wenn immer mehr Kampagnen laufen, die eine Abschaffung des Bargelds als Ziel haben.

Doch als Alternative zum Bargeld werden immer die sicheren elektronischen Bezahlsysteme angeführt.

Aber mit der Sicherheit ist es so eine Sache bei diesen hochmodernen Systemen…

Denn wie schnell doch elektronische Zahlungs-Systeme Probleme bereiten können, zeigt Ihnen das folgende Beispiel aus dem Sommer 2016:

Beispiel aus 2016 zeigt Anfälligkeit elektronischer Zahlungs-Systeme

Kaum von den Medien beachtet fiel dabei das System für Kreditkarten-Zahlungen in der Schweiz flächendeckend aus.

Bedingt durch IT-Pannen bei den beteiligten Banken und Kreditkarten-Firmen konnten viele Schweizer ihre Geld- oder Kreditkarte nicht mehr einsetzen.

Das ist für mich ein weiteres Beispiel dafür, um Ihnen den Wert und die Bedeutung von Bargeld vor Augen zu führen.

In ganz alltäglichen Situationen mag ein solches Ereignis vielleicht nur unangenehm sein, oder man kann noch auf den Bargeld-Vorrat in der Geldbörse zurückgreifen.

Aber gerade in Krisenzeiten ist es für Sie entscheidend, dass Sie zu jeder Zeit zahlungsfähig sind.

Das ist jedoch nur dann gewährleistet, wenn Sie nicht von anfälligen Computer-Systemen, Daten-Netzen und Kreditkarten-Unternehmen abhängig sind.

Nur Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel

Letztlich bleibt es dabei: Kreditkarten sind kein wirkliches Geld, sondern nur ein Versprechen auf Bargeld.

Laut der Definition im Bundesbank-Gesetz ist ausschließlich Bargeld gesetzliches Zahlungsmittel.

Alles andere ist nur eine Zusicherung die Karte ersatzweise als Bargeld zu akzeptieren, die aber dann wertlos wird, wenn sie von den Banken nicht mehr eingehalten werden kann.

Bargeld im Alltag ist ein aktiver Krisenschutz

Deshalb rate ich Ihnen, schon heute möglichst auf Kreditkarten-Zahlungen zu verzichten und Ihre Käufe ganz klassisch mit Bargeld zu erledigen.

Außerdem sollten Sie sich einen Bargeld-Vorrat zulegen, mit dem Sie mind. 2 Monate Ihres Lebensstandards abdecken können.

Auch bei Ihren Fremdwährungen rate ich Ihnen dazu, diese zu 1/3 in bar zu halten – nur so können Sie auch hier den Krisenschutz wirklich flexibel einsetzen.

Eines muss Ihnen dabei klar sein: Ein effektiver Krisenschutz ist nur dann gegeben, wenn Sie im Krisenfall auch wirklich flexibel bleiben.

Das ist aber eben nur dann auch wirklich gewährleistet, wenn Sie verstärkt auf Bargeld setzen.

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
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