„Es kann einem Angst und Bange werden“

Ende Januar 2017 habe ich Ihnen geschrieben: „Banken dürfen wieder Zocken.“ Da habe ich auf das wiederkehrende Risiko aufmerksam gemacht, […] (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Ende Januar 2017 habe ich Ihnen geschrieben: „Banken dürfen wieder Zocken.“

Da habe ich auf das wiederkehrende Risiko aufmerksam gemacht, dass US-Präsident Donald Trump den Banken das Zocken wieder erlauben will.

Die Finanz-Branche soll weniger stark reguliert sein. Die Spekulation auf eigene Rechnung soll für Banken wieder verstärkt möglich sein.

Das ließen zu dem Zeitpunkt erste Äußerungen seitens Trump befürchten.

Gefährlich

Inzwischen ist es amtlich, was sich Ende Januar 2017 abzeichnete.

Bezeichnend ist, dass es der jetzige Einflüsterer – sorry: „Top-Berater“ – von Trump, Gary Cohn, Ex-Vize-Chef von Goldman Sachs, war, der die entsprechende von Trump unterzeichnete Anordnung den Medien vorstellte.

Bald kommt der Osterhase

Der Ex-Vize-Chef von Goldman Sachs erhielt von jenem Konzern Millionen als Abfindung, bevor er in die Politik wechselte.

Jetzt die wieder erlaubte Zockerei der Banken – gut investiertes Geld von Goldman Sachs, meine ich: schnelle Rendite.

Wer glaubt, dass das Zufall ist, der ist auch sicher, dass in Kürze der leibhaftige Osterhase in die Stuben kommt. Da habe ich leider Pech gehabt. Ich glaube da nicht an einen Zufall:

Goldman Sachs -> Trump-Einflüsterer Gary Cohn -> Millionen-Abfindung von Goldman Sachs -> und dann die Freigabe der Zockerei per Erlass durch Donald Trump – nie im Leben ein Zufall!

Also kommt zu mir auch nicht der Osterhase.

Dann muss es wieder der leckere goldene Schokohase mit der Klingel um den Hals sein – null Vitamine, viel Zucker, nix gesund, aber soooo lecker!

„Es kann einem Angst und Bange werden“

Im Titel meines Kommentars habe ich die Überschrift der FAZ zu diesem Thema zitiert. Weitere Kommentare in den Medien wurden wie folgt überschrieben:

„Trump entfesselt die Banken, die Zockerei kehrt zurück, Trumps Kurs gefährlich.“

Sozialismus kehrt zurück

Damit wird auch wieder das Risiko größer, dass eine Bank mit Steuergeldern gerettet werden muss – frei nach dem Motto: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert.

Ist Trump ein Analphabet?

Der Erlass umfasst rund 400 Wörter. An der Stelle möchte ich kurz den Anfang unseres Alphabets nennen: a, b, c, d, e, f, g. Der Erlass wird aber wie folgt unterteilt: a, b, c, d, e, g.

Haben Sie es gemerkt? – Es fehlt das „f“.

Mir stellen sich die Fragen:

  • Ist Trump ein Analphabet?
  • Sind auch alle anderen, die das vorab gelesen haben, Analphabeten?
  • Hat das niemand vorab gegengelesen?

All das glaube ich nicht. Da bleibt also eine weitere Frage:

Verschwörungs-Theorien

Wird später unter „f“ etwas nachgereicht bzw. eingefügt, was niemand erfährt bzw. erfahren sollte? Hier lasse ich Platz für Verschwörungs-Theorien.

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In meinem eingangs erwähnten Kommentar von Ende Januar 2017 habe ich geschrieben:

War da nicht mal was?

Lehman Brothers sagt Ihnen sicher etwas, oder!? Die US-Bank war aktiv im Investment-Banking – und grottenschlecht.

Die sind im Banken-Kasino untergegangen. Damit haben sie im Jahr 2008 den Crash forciert, der das Finanzwesen an den Rand der Katastrophe geführt hat.

Und nun wieder? Lehman Brothers sind nicht mehr dabei, immerhin; die hat es seinerzeit in die Pleite getrieben.

Aber die Möchtegern-Könner und Nachfolge-Zocker stehen sicher schon Gewehr bei Fuß.

Ist ja auch nicht schwer: Gibt es Gewinne, gibt’s Boni – gerne auch im 7- und 8-stelligen Bereich.

Gibt es Verluste, zahlt der Steuerzahler – nur Trump nicht; der, so heißt es, zahle ja keine Steuern. Den Gegenbeweis tritt er nicht an…


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Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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