EU New Order: Blaupause Frankreich

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Wir werden nicht müde Ihnen die direkte Gefahr für Ihr Vermögen aufzuzeigen. Aktuell hat das sehr viel mit der EU […] (Foto: Rawpixel.com / Shutterstock.com)

Wir werden nicht müde Ihnen die direkte Gefahr für Ihr Vermögen aufzuzeigen.

Aktuell hat das sehr viel mit der EU New Order zu tun, und folglich auch mit Frankreich und Deutschland.

Sie wissen:  Nach Plänen des französischen Präsidenten Emmanuelle Macron soll ein Neues Europa entstehen.

Der junge und charismatische Ex-Rothschild-Banker wurde und wird noch immer mit seiner Bewegung “En Marche!” von allen gefeiert und hofiert.

Jetzt bekommen Steuerzahler und Arbeitnehmer die Quittung dafür. Darauf werden wir später noch einmal genauer eingehen.

So soll die EU New Order aussehen

Der radikale Umbau der EU soll, zusammengefasst, so aussehen (zitiert nach den Deutschen Wirtschafts-Nachrichten vom 27.09.17):

  • EU-Interventions-Truppe und Budget bis 2020
  • eine europäische Geheimdienst-Akademie, um Spione auszubilden
  • eine europäische Zivilschutz-Truppe für die Beantwortung von Katastrophen
  • ein europäischer Staatsanwalt für Terrorismus und organisiertes Verbrechen
  • ein europäisches Asylamt für die gemeinsame Bearbeitung von Ansprüchen; gemeinsame Verfahren
  • eine europäische Grenzpolizei
  • eine Kohlendioxid-Steuer, die auf Einfuhren in die EU erhoben wird
  • eine europäische Innovations-Agentur zur Erforschung der künstlichen Intelligenz
  • EU-Subventionen zur Unterstützung der Entwicklung von Elektrofahrzeugen
  • Besteuerung von US-Technologie-Firmen mit einer Steuer auf Umsätze, anstatt auf Gewinne
  • ein größerer EU-Haushalt, um Investitionen zu finanzieren und wirtschaftliche Schocks zu dämpfen
  • Überprüfung der Agrar-Politik und neue EU-Lebensmittel-Behörde
  • beschleunigte Harmonisierung der Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlagen
  • schrittweise Harmonisierung der Körperschaftssteuersätze und Sozialversicherungs-Beiträge
  • ein garantierter Mindestlohn für jedes Land
  • Alle jungen Europäer sollen 6 Monate als Student oder Auszubildende in einem anderen EU-Land verbringen können.
  • Schaffung von europäischen Universitäten auf der Grundlage von Netzwerken von Institutionen
  • 6-monatige Reihe von nationalen und lokalen Konventionen, um die Zukunft Europas zu diskutieren
  • Bis 2024 soll die Hälfte der Abgeordneten zum EU-Parlament aus EU-weiten Listen kommen.
  • eine viel kleinere europäische Kommission; nur 15 Kommissare
  • ein Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten, in das auch Großbritannien zurückkehren könnte
  • Ein neuer europäischer Staatsanwalt sorgt dafür, dass die Konkurrenten an den EU-Vorschriften festhalten.
  • ein deutsch-französischer Kooperations-Vertrag mit Schwerpunkt auf der Harmonisierung der Unternehmens-Regulierung

Breite Zustimmung für die EU New Order

Wie Sie wissen, will auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Neues Europa und hat viele Ideen von Macron bereits abgesegnet.

Ebenso signalisierte der Noch-Außenminister Sigmar Gabriel Zustimmung dafür.

Selbst EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker begrüßte diese Pläne. Konkret sagte er dazu:

„Ja, wir brauchen jetzt ein enger vereintes, stärkeres und demokratischeres Europa. Europa braucht Mut.“

Und aus den großen Fraktionen des Europa-Parlaments bekam Macron ebenfalls Rückendeckung zu seinen „mutigen Initiativen und den klaren politischen Willen, Europa zu reformieren.“

Fazit

Auf gut Deutsch: Berlin und Brüssel setzen große Hoffnungen auf die Reformen des französischen Präsidenten.

Doch wie heißt es sprichwörtlich: Wer mit dem Teufel isst, braucht einen langen Löffel…


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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.