Euro-Krise: So schützen Sie Ihr Vermögen vor dem Crash

In dieser neuen Beitrags-Reihe haben wir Ihnen aufgezeigt, wie teilweise marode das europäische Banken-System sowie die EU-Staatshaushalte sind. Deutschland trägt […] (Foto: Watchara Ritjan / shutterstock.com)

In dieser neuen Beitrags-Reihe haben wir Ihnen aufgezeigt, wie teilweise marode das europäische Banken-System sowie die EU-Staatshaushalte sind.

Deutschland trägt dabei das größte Haftungs-Risiko.

Kommt bald der Crash?

Selbst renommierte Experten, wie etwa der promovierte Diplom-Volkswirt Markus Krall, schließen nicht aus, dass es zum einem Crash kommen wird.

Und das hätte dann fatale Folgen für Arbeitnehmer, Immobilien-Besitzer, Sparer und auch Sozialhilfe-Empfänger.

So schützen Sie Ihr Vermögen in jeder Krise

Nachfolgend geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihr Vermögen in der Krise schützen können.

Es gibt noch viele weitere, aber diese alle aufzuzählen, würde den Rahmen eines solchen Artikels sprengen.

Die wichtigste Grundregel für Sie jedoch ist:

Streuen Sie Ihr Guthaben und Erspartes in einem Portfolio! Denn damit senken Sie gleichzeitig die Risiken finanzieller Investitionen.

Vermögens-Schutz mit Aktien und Mischfonds

Legen Sie in wenig schwankungsanfälligen Aktien an.

Vermeiden Sie dabei spekulative Titel. Investieren Sie stattdessen in grundsolide, krisensichere Unternehmen, die es in Jahrzehnten noch geben wird.

Konzentrieren Sie sich also auf Konzerne, die international vertreten sind, denn so können Krisen auf einzelnen nationalen Märkten durch andere ausgeglichen werden.

Prüfen Sie anhand der Geschäftsberichte das Cash-Polster, die Eigenkapitalquote des Unternehmens, die mind. 30% betragen sollte.

Vermögens-Schutz mit Mischfonds

Ebenso können Sie in ausgesuchte defensive Mischfonds investieren. Das sind Finanzpools, die flexibel zwischen Aktien, Anleihen oder Bargeld umschichten.

Einen Großteil der Anleger-Mittel halten diese dabei stets in sicheren Zins-Papieren.

Mischfonds: Diese Vorteile bieten sieFür Anleger die eine risikobewusste und pflegeleichte Anlage ihres Depots wünschen: Wir erklären Ihnen alle Vor- und Nachteile von Mischfonds. › mehr lesen

Vermögens-Schutz mit Bargeld-Reserven

Legen Sie sich eine Bargeld-Reserve an – noch können Sie es…

Sie sollten dabei möglichst kleine Scheine an unterschiedlichen Orten vorhalten – selbstverständlich nicht auf der Bank, sondern im eigenen Heim bzw. in bankenunabhängigen Schließfächern.

Auf diese Weise sind Sie nämlich kurzfristig nicht von der Zahlungsfähigkeit Ihres Geld-Instituts abhängig.

Vermögens-Schutz durch Investition in ausländische Währungen

Investieren Sie in beständige ausländische Währungen – jedoch nicht als Rendite-, sondern als Sicherheits-Anlage.

Halten Sie Ausschau nach soliden Staaten, die sich nicht der Inflation als Schuldenproblem-Lösung verschrieben haben, und v. a. solchen, die nicht im Euro-Raum sind.

Solche Währungen sind etwa:

  • der Canada-Dollar,
  • der Singapur-Dollar,
  • die Norwegische Krone,
  • der Schweizer Franken,
  • auch das Britisches Pfund,
  • der Australische Dollar
  • sowie der US-Dollar.

Vermögens-Schutz durch Sachwerte

Bauen Sie in Ihrem Portfolio den Sachwert-Anteil aus. Dafür gibt es eine Faustregel: Sachwerte werden nie völlig wertlos – außer natürlich, sie werden physisch zerstört.

Insbesondere in Zeiten fragiler Wirtschafts-Systeme und Euro-Turbulenzen sind diese eine gute Ergänzung zu den klassischen Anlagen.

Beispielsweise:

  • Edelmetalle (Gold, Silber, etc.)
  • Schmuck
  • Diamanten
  • Porzellane
  • Orient-Teppiche
  • Rohstoffe
  • Kunstgegenstände
  • Whisky
  • (Edel-)Holz
  • Land- und Agrar-Produkte (Streuobst-Wiesen, Wälder oder Beteiligungen an einem Weinberg, einem Bauernhof oder einer Imkerei)

Hinzu kommen Öl- und Gas-Anteile, erneuerbare Energien, etc.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, können Sie Ihr Vermögen in einer Krise größtenteils schützen.


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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.