Exploration ist wieder da – und bietet Ihnen große Chancen

Die Erfolge der großen Rohstoff-Konzerne basieren auch auf der Arbeit der kleinen Rohstoff-Firmen. Hier ist eine gute Zusammenarbeit gefragt.

Klassisches Geschäftsmodell der Rohstoff-Branche

Dazu müssen Sie aber das klassische Geschäftsmodell dieser Branche kennen; genau das möchte ich Ihnen heute vorstellen.

Grundsätzlich folgt die Entwicklung bei Rohstoff-Projekten einer klaren Entwicklung. Im Idealfall sieht das so aus:

  • Kleine Rohstoff-Firmen entdecken neue Vorkommen und geben das Geld für die Exploration aus.
  • Wenn dann eine erste Ressourcen-Schätzung oder schon eine vorläufige Machbarkeits-Studie vorliegt, springen große Rohstoff-Konzerne auf die Story auf.
  • Wenn sich das Vorkommen als lukrativ erweist, kommt es dann zur Übernahme.

Nur ganz wenigen Unternehmen gelingt die erfolgreiche Übernahme

Dieses Geschäftsmodell klingt simpel, aber in der Praxis ist es doch sehr kompliziert. Dazu müssen Sie nur eine Zahl kennen:

Von 100 kleinen Firmen mit neuen Vorkommen gelingt vielleicht bei 1 – 2 tatsächlich dieser klassische Exit, und am Ende steht die Übernahme durch einen großen Produzenten.

In den Krisenjahren bei den Edelmetallen hat diese Strategie zudem an Bedeutung verloren. Das lag schlicht und einfach an 2 Faktoren:

  1. Die kleinen Explorer – so werden die jungen Rohstofffirmen genannt, die vornehmlich die Explorations-Arbeiten durchführen – hatten massenwesie große finanzielle Probleme und stellten die Exploration fast komplett ein.
  2. Gleichzeitig kam es auch kaum noch zu Übernahmen im Sektor, weil die großen Produzenten ihre Strategie eher auf die Reduzierung der Schulden ausrichteten als auf Wachstum.

Aber das Blatt bei der Exploration wendet sich wieder – und das bietet uns als Investoren auch wieder Chancen mit Übernahmen.

Im März 2017 meldete beispielsweise der Goldwert Exeter Resources die Übernahme durch Goldcorp.

Die Exeter-Story ist in Deutschland gut bekannt, aber die Spekulationen zur Übernahme gab es schon seit langer Zeit. Der jetzt erfolget Zugriff von Goldcorp war dann doch überraschend.

Explorations-Ausgaben steigen wieder – positiv für die ganze Branche

Aber ich bin mir sicher, dass sich dieser Trend in Zukunft fortsetzen wird.

Auch etliche Experten erwarten eine weitere Steigerung bei den Explorations-Ausgaben – und das v. a. auch langfristig.

So tauchen jetzt Schätzungen auf, wonach das globale Explorations-Volumen bis zum Jahr 2025 (und das ist wirklich langfristig) auf 18 Mrd. Dollar steigen könnte.

Dazu müssen Sie eines wissen: Im Jahr 2016 erreichten die Explorations-Ausgaben weltweit ein 11-Jahres-Tief bei nur noch rund 10 Mrd. Dollar.

Aber es fehlen heute schon die wirklich großen neuen Minen.

Daher werden die Entwicklungs-Firmen, die eben neue aussichtsreiche Vorkommen entwickeln, immer stärker in den Fokus rücken.


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3. April 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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