G20-Gipfel Hamburg und die Gegner: Chaos, Randale, hilflose Politiker

Der G20-Gipfel 2017 in Hamburg wurde von den wohl gewalttätigsten Ausschreitungen überschattet, die je in Deutschland beim Besuch von Staats- […] (Foto: Zadorozhnyi Viktor / Shutterstock.com)

Der G20-Gipfel 2017 in Hamburg wurde von den wohl gewalttätigsten Ausschreitungen überschattet, die je in Deutschland beim Besuch von Staats- und Regierungs-Chefs stattgefunden haben.

Chaos, Randale, hilflose Politiker

Auch Ihnen werden noch die Bilder vor Augen stehen, in denen kriminelle Chaoten eine Schneise der Verwüstung durch verschiedene Hamburger Stadtteile zogen.

Angetrieben waren sie von nichts anderem als von blinder Zerstörungswut. Die Politik reagierte überwiegend hilflos darauf.

Die massiven Ausschreitungen in der Hansestadt nahmen fast die ganze Berichterstattung ein.

Kaum einer lieferte jedoch Hintergrund-Analysen, was die G20 sind und für was Sie stehen. Wir haben Ihnen dazu bereits die wichtigsten Infos geliefert.

Und auch weitere möchten wir Ihnen nicht vorenthalten; beispielsweise, wer tatsächlich hinter den Chaoten steckt, die Stadtteile der Metropole abfackelten.

Darüber müssen Sie einfach Bescheid wissen. Denn auch in Zukunft geht es um Ihre eigene Sicherheit und um die Ihrer Familie.

Das waren die wirklichen Gipfel-Gegner

Die als von der Presse weitgehend als Autonome oder Globalisierungs-Kritiker verharmlosten Gewalttäter kamen aus militanten und extremistischen Gruppen.

dabei handelt es sich um solche Gruppierungen, die nur auf Randale, Chaos und Zerstörung aus waren.

Schon im Vorfeld kündigten sie unter dem Motto „Welcome to hell“ an, dass Hamburg brennen sollte – so sieht bestimmt kein zulässiger Protest aus!

  • Die Randalierer kamen aus der gesamten Bundesrepublik.
  • Sie kamen aber auch aus Italien und der Schweiz.
  • Selbst Antifa-Mitglieder aus Istanbul kündigten ihr Kommen an.
  • Und auch aus Schweden, Finnland und Dänemark strömten Aktivisten in die norddeutsche Großstadt; darunter die Autonomous Revolutionary Nordic Alliance (ARNA), ein Bündnis aus antifaschistischen Gruppierungen.

Berüchtigte italienische Protest-Hooligans

Vor allen Dingen die italienischen Aktivisten und Extremisten sind berüchtigt.

Sie erinnern sich in diesem Zusammenhang bestimmt noch an die 2015 ausufernden Blockupy-Proteste vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfur.

Dabei war es ebenso zu Straßenschlachten gekommen. Dort eskalierte ebenfalls die Gewalt, von der die Sicherheitskräfte regelrecht überrumpelt wurden:

Steine flogen, Autos brannten; auch Polizeifahrzeuge – sogar ein Wagen, in dem zum Zeitpunkt der Angriffe noch Beamte saßen.

Unter diesen Gewalttätern befand sich u. a. der berüchtigte italienische blaue Block.

Auch zum G20-Gipfel 2017 in Hamburg kamen Aktivisten aus Neapel, Turin, Catania, Rom und Bologna.

Sie prangerten insbesondere die europäische Asyl- und Abschiebe-Politik an.

Molotow-Cocktails statt Sektempfang

Die gewaltbereite deutsche Gruppierung Roter Aufbau Hamburg erklärte vor dem Gipfel in den sozialen Netzwerken, dass es mit ihnen „Molotow-Cocktails statt Sektempfang“ gebe.

Auch Aktivisten vom Szenetreff Rote Flora im linken Schanzenviertel ließen keine Provokation aus, um bei der revolutionären Anti-G20-Demo mitzumischen.

Die Feinde der Gipfel-Gegner

Schon im Vorfeld wurden von G20-Kritikern 3 Hauptfeinde ausgemacht:

  1. US-Präsident Donald Trump,
  2. der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan
  3. sowie der russische Staatspräsident Wladimir Putin.

Diese 3 werden für alles Übel dieser Welt verantwortlich gemacht, u. a. für:

  • die Kehrseiten der Globalisierung,
  • des Terrorismus,
  • der Kriege im Mittleren und Nahen Osten,
  • den Konflikt in der Ukraine
  • sowie die Flüchtlingsströme, die Europa seit 2015 massiv erreichen.

Lösungen für Weltprobleme

Die Staats- und Regierungs-Chefs wollten auf dem G20-Gipfel Lösungen für die globalen Probleme erarbeiten, beispielsweise:

  • Wie überwinden wir Armut, Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg und Natur-Zerstörung?
  • Wie können wir soziale und demokratische Rechte global durchsetzen?
  • Wie bekämpfen wir effektiv Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie?
  • Wie erreichen wir ein Gemeinwesen, das auf Kooperation und Selbstbestimmung basiert?
  • Wie sieht eine Wirtschaft aus, die dem Menschen dient?
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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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