Ifo-Chef Sinn: Griechenlands Spiel auf Zeit ist noch nicht vorbei

Prof. Hans-Werner Sinn rechnet nicht mit baldigem Grexit. Im Gevestor-Gespräch erklärt er den fehlenden politischen Willen. (Foto: Siriwat Sriphojaroen / Shutterstock.com)

Für Hans-Werner Sinn treibt Griechenland in den laufenden Rettungsverhandlungen doppeltes Spiel: Während sich Premier Tsipras reformwillig gibt, tue sein Finanzminister alles, um die Kosten für einen möglichen Austritt aus der Euro-Zone in die Höhe zu treiben.

Das vom Star-Ökonomen geleitete Ifo-Institut veröffentlichte jetzt aktuelle Berechnungen. Danach seien allein im Januar und Februar 1 Milliarde Euro Hilfszahlungen (Target-Kredite) pro Tag nach Griechenland geflossen.

Diercks-Harms: "Es gibt für (fast) alles eine Lösung."In ihrem neuen Buch "Forderungen erfolgreich einziehen" erteilt die Autorin viele Ratschläge für den Umgang mit schlechter Zahlungsmoral. › mehr lesen

Marcus Schult fragte den ifo-Chef, wann denn das Ende der „griechischen Tragödie“ (Zitat Hans-Werner Sinn) gekommen sei.


© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.