Immobilien günstig kaufen – Trotz knappen Angebots und Mega-Konkurrenz

Nie war er so wertvoll wie heute… Wer, »Melissengeist« etwa? – Kann sein.

Aber ich rede vom Preis; vom besten Preis, der erzielt werden kann, sobald eine Immobilie ihren Besitzer wechselt.

Im Moment läuft der Immobilienmarkt auf Mega-super-ultra-Hochtouren. Da haben beide Seiten ein besonders scharfes Auge darauf, was sie den besten Preis nennen.

Will heißen: Verkäufer wollen sich über einen möglichst großen, leicht verdienten Batzen Geld freuen.

Käufer hingegen wünschen sich, dass ihr Obolus deutlich geringer ausfällt.

Aber gab es dieses Tauziehen um den Preis nicht schon immer? – Natürlich!

Doch als Immobilien-Investor schweben Sie in Boomzeiten wie diesen in allerhöchster Gefahr mehr zu bezahlen, als nötig ist. Denn das Angebot ist knapp, die Nachfrage hoch.

Da ist es gut zu wissen, mit welchen Kniffen manche Verkäufer arbeiten, um Ihnen möglichst tief ins Portemonnaie langen zu können.

Der Angebots-Preis: Bis zu 20% sind »heiße Luft«

Wenn Sie in diesen Tagen auf ein Immobilien-Angebot stoßen, müssen Sie eines wissen: Der verlangte Preis ist überhöht.

Schon in gemächlichen Zeiten schlagen Verkäufer 5 – 10% auf die realistische Preisschätzung auf.

In der aktuellen Immobilien-Hausse-Stimmung können’s auch gut und gerne schon einmal 20% sein… – unklug, wenn Sie die widerstandslos zahlen.

Als Investor müssen Sie vielmehr alles daransetzen, den Preis um dieses »hohle Fünftel« zu stutzen – aber wie?

Bleiben Sie freund(schaft)lich …

Den »Homo oeconomicus« gibt es nicht – nicht im Privaten, nicht im Geschäftlichen. Denken Sie daran, dass Verkaufs-Prozesse zu 100% Herzenssache sind – zumindest zunächst…

Deshalb wird Ihr Gegenüber die Immobilie niemals nur als Immobilie anbieten, sondern als »Anekdoten-Sammlung aus Beton«:

»Ach, wissen Sie: Hier, auf jener wunderbaren Terrasse, haben wir im Sommer immer gerne Kaffee getrunken.« – So oder so ähnlich.

Mein Tipp: Gehen Sie ruhig auf diese Tour ein, aber gehen sie ihr nicht auf dem Leim!

Schließlich kommt es drauf an, dass Sie das Herz des Verkäufers erreichen. Er muss ihn Ihnen einen Freund sehen; einen wahren Freund, der sein Angebot zu schätzen weiß.

Nur dann erzielen Sie einen Freundschafts-Preis – leuchtet ein, oder?!

… aber »drücken« Sie sachlich

Dieses »Zumindest zunächst« habe ich vorhin nicht von ungefähr angebracht.

Obwohl jeder Immobilien-Verkaufs-Prozess in der 1. Phase reine Herzenssache ist, benötigt der Verstand rationale Argumente, um den Herzenswunsch namens Kauf bzw. Verkauf zu rechtfertigen – und damit den Preis.

Also, Sie wollen möglichst wenig ausgeben? – Dann liefern Sie nachvollziehbare Argumente für einen Nachlass, ohne dass der Verkäufer das Gesicht verliert – und damit die Lust auf Sie!

  • Erwähnen Sie, dass der durchschnittliche qm-Preis in diesem Viertel deutlich niedriger liegt.
  • Verweisen Sie auf vergleichbare Informationen aus dem regionalen Gutachter-Ausschuss.
  • Nutzen Sie gesicherte Anhaltspunkte in den Protokollen der Eigentümer-Versammlungen. (Das könnten z. B. Hinweise sein, dass Renovierungen anstehen und Sie nach einem Kauf höhere Kosten tragen müssen.)

Nicht gleich zusagen!

Zugegeben, dieser Tipp fällt schwer angesichts der Turbo-Konkurrenz: Wenn Sie nicht schnell genug ja sagen, kann die begehrte Immobilie in andere Hände fallen.

Sei’s drum: Lassen Sie den Verkäufer ein paar Tage »zappeln«! Je nachdem ist es möglich, dass er seine Preisvorstellungen noch herunterschraubt.

Eine Garantie dafür haben Sie indes nicht. Beim Preis-Poker zu verlieren gehört nun mal zu den Risiken, die Sie tragen müssen – erst recht heutzutage.

Kein Risiko tragen Sie, wenn Sie mir beim nächsten Beitrag Ihre Aufmerksamkeit schenken.

Schließlich widme ich der aktuellen Entwicklung auf dem Immobilienmarkt noch ein paar geldwerte Zeilen mehr…

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27. Dezember 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Paul Misar. Über den Autor

Paul Misar, Entrepreneur mit aktuell 11 Firmen (einigen davon im Immobilienbereich), Bestseller-Autor, Speaker of the Year 2013 und gefragter Experte auf dem Gebieten“ finanzielle Freiheit“ und  Immobilien.

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