Immobilien in Deutschland: Preisblase klar erkennbar

Der deutsche Immobilienmarkt boomt weiter – und die Zuwächse nehmen immer stärker zu.

Die Gefahr eines Immobilien-Crashs nimmt damit immer weiter zu. Ganz besonders gilt die angespannte Lage für die deutschen Metropolen.

Deutsche Metropolen besonders gefährdet für Immo-Crash

Von 2010 – 2016 sind die Preise in den 7 Großstädten, den sogenannten „A-Städten“, (Berlin, Hamburg, München, Köln, Stuttgart, Frankfurt und Düsseldorf) um 65% und in den 127 größten Städten Deutschlands um 50% angestiegen.

Eine Ursache dieser Entwicklung ist die in der Finanzkrise 2008 aufgekommene und von den Medien geschürte Inflations-Panik.

Die wegen der Wirtschaftskrise eingetretene Kaufzurückhaltung der Verbraucher konnte nur dadurch aufgebrochen werden, dass Politik und Medien eine rational überhaupt nicht gegebene Inflations-Gefahr propagierten und von einer drohenden „Hyperinflation“ sprachen.

Nur so konnten die Verbraucher dazu animiert werden, aus Angst vor einer Inflation ihre Rücklagen zugunsten irrationaler Käufe aufzulösen.

„Betongold“ bietet nur eine vermeintliche Sicherheit

Dies führte bei vielen Anlegern dazu, dass sie zunehmend in „Betongold“ investierten, um ihr Geld vor der vermeintlichen Inflation zu schützen.

Daraus ist inzwischen eine sich selbst verstärkende Spekulation geworden.

Je mehr die Immobilien-Preise steigen, umso mehr Menschen wollen auf den Zug aufspringen und von den explodierenden Preisen profitieren.

Verstärkt wird das Ganze noch dadurch, dass es bei den derzeitigen Niedrigzinsen keine renditeträchtigen Alternativen mehr gibt.

Doch wie jede Blase, so wird auch diese platzen. Das geschieht dann, wenn sich immer weniger Menschen diese überteuerten Immobilien leisten können.

Dann kippt die Entwicklung schlagartig um und die Preise stürzen ins Bodenlose. Selbst die Deutsche Bundesbank spricht schon von einer Überbewertung der Immobilien-Preise von 20%.

Sie warnt explizit davor, dass diese Suche nach Rendite zu Fehlbewertungen von Vermögens-Preisen führt.

Dadurch bestehe „das Risiko einer abrupten Preiskorrektur“ und die Immobilien-Finanzierung sei ein Beispiel dafür.

Wie katastrophal solche Immobilien-Blasen sind, wurde gerade in der Finanzkrise 2008 deutlich.

Sie ist durch eine geplatzte Immobilien-Blase in den USA ausgelöst worden, welche über die ausfallenden Kredite die Banken weltweit in Schwierigkeiten brachte.

Lassen Sie die Finger von Immobilien-Investments

Deshalb rate ich Ihnen – abgesehen vom Eigenheim – sich aus dieser Immobilien-Spekulationsblase völlig herauszuhalten.

Das gilt v. a. auch deshalb, weil Sie sich mit Immobilien völlig an den Staat und dessen Wohlwollen ketten.

In der nächsten Finanzkrise drohen massive Belastungen gerade für Immobilien-Besitzer.

Nichts ist für den Staat leichter greifbar als Immobilien, die Sie weder verstecken noch ins Ausland transferieren können.

27. März 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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