Immobilienblase: OECD warnt vor massivem Finanzcrash in Australien

Immobilien sind eine wichtige Anlageklasse – vor allen Dingen in Krisenzeiten. Das zeigt sich immer wieder auch bei uns in […] (Foto: aphotostory / Shutterstock.com)

Immobilien sind eine wichtige Anlageklasse – vor allen Dingen in Krisenzeiten. Das zeigt sich immer wieder auch bei uns in Deutschland.

Die Sache mit den Immobilien

Weil die Alternativen fehlen, kaufen immer mehr Bundesbürger Immobilien. Ein extrem niedriges Angebot trifft hier auf eine extrem hohe Nachfrage.

Im Ergebnis steigen die Preise immer stärker an und haben jetzt schon in vielen Teilen des Landes massive Überbewertungen erreicht.

Aber Deutschland ist nur e1 Beispiel für die extreme Situation auf dem Immobilienmarkt.

Noch sehr viel stärker sind die Preise in den vergangenen Jahren beispielsweise in Australien angestiegen.

Welche Gefahren von diesem und anderen überhitzten Märkten ausgehen, hat jetzt eine aktuelle Studie untersucht. Dabei werden Sie erkennen, wie überhitzt der Immobilienmarkt weltweit ist.

Australien und China sind 2 Extrembeispiele für überhitzte Märkte

In dieser neuen Studie beschäftigt sich die Organisation für ökonomische Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) mit den weltweit explodierenden Immobilienpreisen.

Und sie warnt am Beispiel Australiens davor, dass ein Platzen der Blase die Wirtschaft des Landes in den Abgrund ziehen könnte.

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Nach Auffassung der OECD deutet die Verlangsamung des Preis-Anstiegs ein mögliches baldiges Platzen der Blase an, was auf eine derzeit extrem empfindliche Wirtschaft treffen würde.

Die Folgen wären Kredit-Ausfälle bei Banken, Einschränkungen des Konsums bei den privaten Haushalten und letztlich auch unvermeidliche Auswirkungen auf die australische Wirtschaft insgesamt.

Das ist aber nur 1 Beispiel für die weltweite Immobilienpreis-Explosion in den letzten Jahren. Auch in anderen Ländern, wie z. B. China, sieht es nicht besser aus:

Dort steigen die Preise für Wohnimmobilien in den großen Städten wie Peking bis zu 40% im Jahr – hier tickt eine Zeitbombe, die zwangsläufig explodieren wird.

Dann geht es nicht mehr nur um den Immobilienmarkt in einem Land, sondern die ganze Welt versinkt in einem durch die Immobilien-Spekulation ausgelösten Crash.

Kommende Krise wird 2008 noch in den Schatten stellen

Die Krise wird diesmal allerdings weitaus heftiger ausfallen als die Finanzkrise von 2008, die auch schon um ein Haar in einer riesigen Welle von Banken-Pleiten geendet hätte.

Deshalb ist es für Sie wichtig, dass Sie sich schon heute richtig aufstellen: Setzen Sie – abgesehen von Ihrem Eigenheim – keinesfalls auf immobiles Vermögen!

In einer Krise ist es wichtig für Sie, dass Sie über fungibles, also sofort umschichtbares Kapital verfügen und nicht große Teile Ihres Vermögens unflexibel machen, indem Sie es buchstäblich „einbetonieren“.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.