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Immobilienmarkt: Topstandorte bleiben attraktiv

Die Preisentwicklung bei Immobilien folgt ganz einfachen Marktgesetzen. Wenn Angebot und Nachfrage nicht im Gleichgewicht sind, resultieren entweder fallende oder steigende Preise.

Aktuell ist in vielen Teilen Deutschlands das Angebot der Immobilien so gering, das ein deutliches Defizit herrscht. Gleichzeitig steigt gerade in den Top Sieben Standorten Deutschlands die Nachfrage weiterhin kräftig an. Beste Voraussetzungen also für stabile Preissteigerungen.

Vor allem an den Top-Standorten nehmen derzeit die Wohnungsbaugenehmigungen massiv zu. So hat es allein im Juni des laufenden Jahres über 34.000 neue Wohnungsbaugenehmigungen gegeben. Rechnet man diese Zahl aufs Jahr hoch, ergibt sich eine Zahl von mehr als 400.000.

Zu wenige Wohnungen werden tatsächlich fertiggestellt

Nach Angaben einer aktuellen Studie der Experten von DG Hyp entspricht diese Zahl exakt der „bedarfsdeckenden Zielgröße am Wohnungsmarkt“. Dennoch machen die Experten auch hier gleich einen Problemfaktor aus. So werden zwar extrem viele Wohnungsbaugenehmigungen erteilt, Fertigstellung in Deutschland hinkt diesen Zahlen allerdings weit hinterher.

2015 wurden 248.000 Wohnungen in der Bundesrepublik fertiggestellt. Im laufenden Jahr könnte dieser Wert auf immerhin 270.000 ansteigen. In Anbetracht der Bedarfsschätzung von 400.000 Wohnungen wird schnell die große Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Anzahl der Fertigstellungen und der notwendigen Zahl an neuen Wohnungen deutlich.

In diesem Umfeld ist es sehr wahrscheinlich, dass Preise vor allem an den Top Sieben Standorten in Deutschland weiterhin klar zulegen werden. Warum aber sind genau die großen Städte in Deutschland so wichtig für den Immobilienmarkt? Das lässt sich einfach an der stetigen Attraktivität dieser Standorte ablesen.

Bevölkerung an den Top Standorten legt weiterhin kräftig zu

Fakt ist: Die großen Städte in Deutschland ziehen immer mehr Menschen an. Auf Sicht der vergangenen fünf Jahre haben nach Angaben der DH Hyp die Standorte Hamburg und Köln beispielsweise die Einwohnerzahl um 4-5% steigern können. Doch das ist noch das langsamste Wachstum an einem Topstandort: In Berlin und Stuttgart liegt das Bevölkerungs-Plus zwischen 6 und 7%.

An der Spitze rangieren hier ganz klar Frankfurt und München, die es auf ein Bevölkerungswachstum in fünf Jahren zwischen 8 und 9% gebracht haben.

Demografischer Wandel kein Risiko für Immobilienpreise

Viele Investoren schätzen die langfristige Lage des Immobilienmarktes im Hinblick auf das abnehmende Bevölkerungswachstum kritisch. Bei stetig sinkenden Geburtenraten scheint es naheliegend, dass auch immer weniger Wohnungen nachgefragt werden.

Die Experten der TG weisen allerdings auf eine entscheidende gegenläufige Entwicklung hin: „Der tatsächlich Wohnungsbedarf geht weit über den Bevölkerungszuwachs hinaus, weil die Zahl der privaten Haushalte – der zentralen Nachfrageeinheit für Wohnungen – durch den Trend zu weniger Personen je Haushalt überproportional wächst.“

Fazit: Bei diesen positiven Bedingungen ist also auch weiterhin mit einer stabilen bis steigenden Nachfrage an den Topstandorten zu rechnen.

15. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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