In 5 Schritten zur eigenen Hausverwaltung

Ich habe hier einmal für Sie zusammengefasst, wie man an ein solches Projekt, die Gründung einer eigenen Hausverwaltung, herangehen kann.

Dabei habe ich 5 Punkte für Sie herausgearbeitet, an denen Sie sich orientieren können. Aber bitte bedenken Sie: Damit ist es definitiv nicht getan!

Die Gründung eines Unternehmens ist immer ein größeres Unterfangen, und in diesem speziellen Bereich ist das Wichtigste eine gute Ausbildung.

Wenn Sie nicht selbst darüber verfügen, suchen Sie sich einen entsprechenden Kooperations-Partner! Dann können Sie auch recht gut sehr erfolgreich werden.

Mit dem richtigen Know-how

Verschaffen Sie sich einen Überblick über das Tätigkeitsfeld! – Was muss man alles können und wissen?

Qualifizieren Sie sich, indem Sie durch Praktika oder Hospitanzen bei etablieren Firmen oder bei Hausverwalterverbänden einen Einblick in den Berufs-Alltag erhalten!

Auch wenn Sie einen Kooperations-Partner mit entsprechendem Fachwissen an der Seite haben, sollten Sie Ihr Tätigkeitsfeld kennen!

Mit der richtigen Infrastruktur

Zunächst brauchen Sie die richtige „Hardware“: ein Büro, ein Telefon, einen Computer.

Das können Sie im Home-Office erledigen. Bedenken Sie jedoch, dass Sie Ihren zukünftigen Kunden eine gewisse Sicherheit und Seriosität vermitteln müssen!

Ist Ihr Büro auch in Krankheits- oder Urlaubs-Zeiten besetzt? Wer übernimmt die Vertretung?

Ich persönlich beauftrage ungern Hausverwaltungen, die von daheim als Einzelkämpfer tätig sind. Sorgen Sie also für die nötige Struktur!

Das richtige Equipment

Nicht zu vergessen ist die richtige Ausstattung: Eine professionelle Hausverwaltung ist nicht (mehr) mit Block und Stift zu leisten.

Sie brauchen eine vernünftige Hausverwalter-Software. Welche Programme dafür infrage kommen, erfahren Sie ebenfalls über die Verbände, oder Sie erkundigen sich bei etablierten Kollegen.

Gut versichert sein

Sie sollten in jedem Fall schon zu Beginn Ihrer Tätigkeit eine Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung abschließen! Es gibt viele Regularien, die Sie kennen und einhalten müssen.

Wenn etwas schiefgeht, haben Sie in diesem Segment sehr schnell einen Rechtsanwalt auf den Fersen, oder Sie sind schadensersatzpflichtig – und das kann teuer werden…

Was wollen Sie verwalten?

Überlegen Sie sich, welche Objekte Sie verwalten möchten!

Natürlich ist es immer gut, wenn Sie über genug Eigenbestand verfügen und dementsprechend Ihre eigenen Immobilien verwalten.

Sie können aber ebenso auch die Mietverwaltungen für andere Investoren übernehmen, jedoch bitte ich dabei um Vorsicht: Hier ist es ratsam, nur in Bereichen zu agieren, in denen Sie sich auskennen.

Nehmen Sie zu Beginn auf jeden Fall Abstand von der WEG-Verwaltung, d. h. der formellen Wohneigentümer-Gemeinschaft!

Denn dort ist alles sehr formalistisch geregelt, und Fehler sind somit quasi vorprogrammiert.

Wenn Sie diese Ratschläge beherzigen, vorbereitet sind und vorausdenken, kann die Hausverwaltung ein gutes Geschäft sein:

Viele Investoren sind gern bereit, in einen guten Service zu investieren – genau wie Sie selbst bisher vermutlich auch…


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21. November 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Thomas Knedel. Über den Autor

Immobilieninvestor, -manager, Buchautor sowie Initiator und Betreiber des Netzwerkes Immopreneur.de sagt über sich selbst: Immobilien haben mich schon immer fasziniert.

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