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In diesen 10 Städten lohnt sich noch ein Immobilienkauf

Immobilien gelten in Deutschland nach wie vor als eine der sichersten Geldanlagen und die Preise auf dem Markt sind explodiert. Besonders in großen Städten wie München, Hamburg, Frankfurt oder Stuttgart sind die Kaufpreise enorm gestiegen.

Anleger fragen sich daher nun, ob ein Immobilienkauf überhaupt noch Sinn macht. Wie der Immobiliendienstleister Dr. Lübke & Kelber festgestellt hat, gibt es durchaus noch Städte, in denen sich der Kauf noch lohnt, es sind aber eher die mittelgroßen Städte, die attraktiv sind.

Wo lohnt sich der Immobilienkauf in Deutschland noch?

Interessant ist zu schauen, in welchen attraktiven Städten die Immobilienpreise weniger stark gestiegen sind, das Risiko aber dennoch überschaubar bleibt und dementsprechend noch ordentliche Renditen zu holen sind.

Dr. Lübke & Kelber hat dafür die Mindestrendite ermittelt, die eine Immobilieninvestition dem Anleger mindestens bringen sollte, damit sich die Investition überhaupt lohnt. Darüber hinaus hat der Dienstleister geschaut, welche Rendite denn in verschiedenen Städten überhaupt erwartet werden kann und wo diese zu erwartende Rendite über die Mindestrendite hinaus gehen.

Die Ergebnisse zeigen, dass es einige Städte in Deutschland gibt, in denen die zu erwartende Rendite noch deutlich über der Mindestrendite liegt. In diesen 10 Städten lohnt sich der Immobilienkauf also noch – die Zahlen gelten für Bestandsbauten.

10. Oldenburg (1,44 %)

In Oldenburg stehen Rendite und Risiko in einem guten Verhältnis. Mit 1,3 % ist die Leerstandsquote gering und die für Anleger zu erwartende Rendite liegt in der Stadt um 1,44 % über der Mindestrendite.

9. Flensburg (1,46 %)

Die Wirtschaftskraft in Flensburg ist stabil und die Immobilienpreise für Bestandswohnungen sind im Vergleich mit anderen deutschen Städten noch niedrig. 1,46 % mehr Rendite als die zu erwartende Mindestrendite sind für Immobilienkäufer drin.

8. Würzburg (1,49 %)

In Würzburg herrscht eine hohe Nachfrage nach Wohnungen. Unter den knapp 30.000 Studenten (auf nicht mal 130.000 Einwohner) sind besonders 1-Zimmer-Wohnungen und kleine Appartements sehr gefragt. Ein Investment in diesem Bereich könnte also eine sichere Vermietung und somit stabile Einnahmen bedeuten.

7. Aschaffenburg (1,54 %)

Aschaffenburg liegt in der Metropolregion Frankfurt Rhein/Main und lockt viele Pendler an. Der Leerstand in der Stadt ist gering und der Kauf einer Bestandsimmobilie daher reizvoll, da die Chancen sehr gut stehen, dass die Immobilie auch langfristig weitervermietet werden kann.

6. Bonn (1,55 %)

Der Zuzug nach Bonn ist hoch, immer mehr Büros und Arbeitsplätze werden dort geschaffen und der Wohnungsmarkt ist umkämpft. Das Risiko beim Kauf einer eigenen Immobilie ist daher überschaubar ist und es können immer noch gute Renditen erwirtschaftet werden.

5. Lüneburg (1,67 %)

Lüneburg liegt unweit von Hamburg, bietet aber einen deutlich rentableren Immobilienmarkt mit günstigeren Preisen. 1,67 % über der Mindestrendite können hier verdient werden.

4. Braunschweig (1,73 %)

Einer der VW-Produktionsstandorte ist Braunschweig, was sich positiv auf die Stadt auswirkt. Niedrige Arbeitslosigkeit, hohe Wirtschaftskraft, wenig Leerstand und ein konstanter Bedarf an Immobilien machen Braunschweig zu einem interessanten Investitionsstandort für Anleger.

3. Worms (1,94 %)

Rund 82.000 Menschen leben in Worms, wo die Preise für Immobilien moderat sind. Worms ist verkehrstechnisch günstig gelegen und die Bereiche Dienstleistung und Handel wachsen stetig. Viele Einwohner Worms pendeln in den Frankfurter Raum, nach Mannheim und nach Ludwigshafen.

2. Wolfsburg (1,94 %)

In der VW-Stadt Wolfsburg ist die Arbeitslosigkeit gering, der Wohnungsmarkt gefragt und das Pro-Kopf-Einkommen hoch. Hier kann daher für Anleger beim Immobilienkauf noch eine ordentliche Rendite zu holen sein.

1. Osnabrück (1,95 %)

Osnabrück führt die Liste an und ist die Stadt in Deutschland, in der sich ein Immobilienkauf am ehesten lohnt. Leerstand gibt es in der Stadt wenig, die Kaufpreise sind noch nicht so stark gestiegen wie in anderen Städten und Osnabrück ist wirtschaftlich stark.

Welche Städte zählen zu den Verlierern?

Zu den Städten mit dem höchsten Risiko und der niedrigsten Rendite zählen viele Städte im Ruhrgebiet und im Osten, unter anderem Gera, Chemnitz, Dessau, Gelsenkirchen, Duisburg und Herne. Hier gelten Immobilieninvestments als wenig attraktiv.

Trotz der höheren Renditechancen in den kleineren Städten, investieren immer noch viele Anleger in den Immobilien Boom-Towns in Deutschland: Stuttgart, München, Berlin, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf. Rund 60 Prozent aller Immobilientransaktionen passieren in diesen Städten. Dennoch sinken die Renditen stetig, da die Mieten langsamer steigen als die Kaufpreise.

6. November 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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