Intelligente Vernetzung: Setzen Sie auf die Gewinner

Unsere Welt wächst immer weiter zusammen. Ob „Internet der Dinge“, „Industrie 4.0“ und das „vernetzte Haus“, immer mehr Geräte und […] (Foto: Julius Kielaitis / shutterstock.com)

Unsere Welt wächst immer weiter zusammen.

Ob „Internet der Dinge“, „Industrie 4.0“ und das „vernetzte Haus“, immer mehr Geräte und Gegenstände werden miteinander vernetzt – und bieten uns neue, ungeahnte Möglichkeiten.

Diese intelligente Vernetzung ist ein Megatrend, auf den es sich für Sie als Anleger zu setzen lohnt.

„Internet der Dinge“, „Smart Home“ und „Industrie 4.0“

Im Jahr 2020 sollen 50 Mrd. Geräte mit dem Internet – und damit z. T. auch untereinander – verbunden sein.

Es entsteht das sogenannte „Internet der Dinge“, auch als „Internet of Everything“ bezeichnet.

Das Ziel ist es, die Notwendigkeit der Steuerung durch ihre menschlichen Besitzer zu beseitigen und ihnen mit Hilfe des Internets eine Art Eigenleben einzuhauchen.

Ein Beispiel: Ihr Drucker bestellt eine neue Tintenpatrone rechtzeitig eigenständig, bevor der Vorrat zu Neige geht.

Beim „Smart Home“ handelt es sich um eine Entwicklung, die in eine ganz ähnliche Richtung geht.

Auch in der Industrie ist die Vernetzung auf dem Vormarsch.

Sie zählt zu den wesentlichen Bestandteilen der „Industrie 4.0“, in der Rohstoffe und Produktions-Anlagen miteinander kommunizieren.

Um intelligente Fabriken und Häuser zu schaffen, braucht es selbstverständlich eines gewissen Grades an künstlicher Intelligenz. Und auf diesem Gebiet tut sich derzeit einiges…

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Beachtliche Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz

Der Trend zur Vernetzung hat bereits zu unvorstellbar gewaltigen Datenmengen geführt (Stichwort: „Big Data“).

Für Menschen wäre das Analysieren dieser Datenbestände eine Lebensaufgabe. Computer sind hingegen in der Lage selbst größte Datenbestände innerhalb von Sekunden zu durchforsten.

Für eine sinnvolle Analyse der Daten brauchen sie jedoch intelligente Algorithmen, mit denen sie die relevanten Daten identifizieren und entsprechend auswerten.

Die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz sind dabei schier grenzenlos. Ob bei…

  • …der Steuerung von Robotern,
  • …autonomer Fahrzeuge,
  • …intelligenter Fabriken,
  • …dem vernetzten Haus,
  • …der Daten-Analyse im Informations-Management,
  • …der Mess- und Scantechnik (etwa beim Einsatz von Gesichtserkennungs-Software)
  • …oder sogar als Berater für Ärzte,

überall führt künstliche Intelligenz zu erheblichen Verbesserungen bzw. schafft erst die Grundlage für neue Anwendungen.

Tech-Konzerne liefern sich ein Wettrennen bei künstlicher Intelligenz

Daher ist es kein Wunder, dass beinahe alle großen Technologie-Konzerne an künstlicher Intelligenz forschen:

  • IBM,
  • Amazon,
  • Apple,
  • Google,
  • Microsoft
  • und Facebook,

sie alle liefern sich ein (derzeit offenes) Rennen um die Marktführerschaft in einem der wichtigsten Märkte der nächsten Jahrzehnte.

In diesem Rennen wird es sicherlich mehrere Sieger geben, da es viele Teilbereiche abzudecken gilt.

Es dürfte sich daher für Sie lohnen sich einige der Top-Werte aus diesem Bereich rechtzeitig ins Depot zu legen.


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Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.