IT-Absturz bei Fluglinie: So sichern Sie sich am besten ab

Ein Vorfall aus dem Mai 2017 hat wieder ganz deutlich gezeigt: Auf Computer-Systeme ist nur bedingt Verlass Wer sich nur […] (Foto: Ti ser / shutterstock.com)

Ein Vorfall aus dem Mai 2017 hat wieder ganz deutlich gezeigt:

Auf Computer-Systeme ist nur bedingt Verlass

Wer sich nur auf die Verlässlichkeit von Computer-Systeme verlässt, kann oft böse Überraschungen erleben.

So geschehen jetzt in Großbritannien: Dort ist bei British Airways das komplette IT System ausgefallen.

Das hat massive Folgen für den Flugverkehr in Großbritannien und vielen anderen Ländern gehabt.

Passagiere sind an Flughäfen gestrandet und konnten ihre Reise nicht antreten oder mussten bei Umsteige-Verbindungen lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Etliche Flugzeuge konnten überhaupt nicht starten oder landen.

Stromausfall steckt wohl hinter dem IT-Absturz bei British Airways

Offiziell heißt es von Seiten der der größten britischen Fluggesellschaft, dass wohl ein Problem mit der Stromversorgung den System-Ausfall ausgelöst hat.

Zudem erklärte British Airways, dass es keine Hinweise auf einen Hacker-Angriff gibt – und genau das muss mittlerweile auch immer wieder betont werden.

Erst 1 gute Woche zuvor hatte ein solcher Hacker-Angriff massive Schäden auch bei Fluggesellschaften angerichtet.

Ob es jetzt tatsächlich nur ein Stromausfall war oder doch andere Hände mit im Spiel waren, ist derzeit nicht klar zu sagen.

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Und nachdem dieser Absturz der IT Systeme auf dem Flughafen London Heathrow 1 Tag lang quasi komplett lahmgelegt hatte, entspannte sich die Lage in den folgenden Tagen nur langsam.

Der wirtschaftliche Schaden eines solchen IT-System-Ausfalls ist nur schwer zu beziffern. Klar ist an dieser Stelle aber eines:

Je mehr wir uns in Alltagsdingen auf solche komplexen digitalen Verarbeitungs-Systeme verlassen, desto größer wird auch das wirtschaftliche Risiko, das bei einem Ausfall droht.

Hier hat es jetzt nur eine Fluglinie getroffen. Aber stellen Sie sich nur vor, wenn ein solcher kompletter System-Ausfall den Banken-Sektor betreffen würde!

Dann wäre ganz schnell ein reibungsloser Geldverkehr nicht mehr möglich. Der wirtschaftliche Schaden würde deutlich höher ausfallen.

Aktive Absicherung gegen externe Schocks ist extrem wichtig

Daher rate ich an dieser Stelle auch immer eines: Sichern Sie sich auch gegen solche externen Schocks ab; horten Sie einen Vorrat an Bargeld zu Hause!

Denn bei solchen System-Abstürzen ist es immer möglich, dass beispielsweise auch die Geldautomaten nicht mehr funktionieren. Dann kommen Sie nicht mehr an frisches Bargeld.

Genauso gut ist es möglich, dass die zahlreichen eingesetzten Terminals für EC- oder Kreditkarten nicht mehr reibungslos funktionieren.

Auch hier hat es beispielsweise erst kürzlich ein größeres Problem in Österreich gegeben.

Sie sehen: Die Abhängigkeit von IT-Systemen macht uns anfällig. Schützen Sie sich aktiv davor!


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.