Kriegsgefahr: Größte Atomkriegs-Gefahr seit 1953

Noch im Jahr 2016 schrieb ich Ihnen im Crash-Investor, dass die sogenannte „Weltuntergangs-Uhr“ auf 3 Minuten vor 12 Uhr steht. […] (Foto: KREML / Shutterstock.com)

Noch im Jahr 2016 schrieb ich Ihnen im Crash-Investor, dass die sogenannte „Weltuntergangs-Uhr“ auf 3 Minuten vor 12 Uhr steht.

Inzwischen hat sich die Lage noch mehr verschärft, denn die Uhr wurde weiter in Richtung Untergang korrigiert.

Jedes Jahr seit 1953 bewertet der Aufsichtsrat des „Bulletin of the Atomic Scientists“ („Berichtsblatt der Atomwissenschaftler“), einem nicht-technischen Magazin, das sich mit der globalen Sicherheit und Fragen dazu auseinandersetzt, zusammen mit seinem Sponsorenrat – darunter 17 Nobelpreisträger – das Risiko eines Atomkriegs.

Zur Bewertung dient eine „Weltuntergangs-Uhr“, bei der 12 Uhr für den Ausbruch eines Atomkriegs steht.

Heute höheres Atomkrigs-Risiko als 1963 oder 1984

Diese Weltuntergangs-Uhr wurde im Jahr 2017 auf nur noch 2 ½ Minuten vor 12 Uhr gesetzt.

Das bedeutet ein höheres Risiko für einen Atomkrieg als im bisher riskantesten Jahr des Kalten Kriegs 1984, als die Uhr auf 3 Minuten vor 12 Uhr stand.

Zum Vergleich: Selbst 1963, 1 Jahr nach der Kubakrise, stand die Uhr sogar nur 12 Minuten vor 12 Uhr.

Das Risiko eines Atomkriegs war also damals erheblich geringer als heute.

Spannungen zwischen USA und Russland verschärfen die Lage

Als Ursache für diese Einschätzung geben die Atomwissenschaftler die teilweise gekappte Verständigung zwischen den USA und Russland an.

Außerdem führen sie die massive atomare Aufrüstung und Modernisierung von Atomwaffen in diesen Ländern ins Feld.

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Dazu kommt schließlich auch die atomare Aufrüstung von unberechenbaren Ländern wie Nordkorea.

Daran sehen Sie, dass die uns ständig von den Medien und der Politik vorgegaukelte scheinbare „Sicherheit“ und „heile Welt“ nichts als Augenwischerei sind!

In Wirklichkeit ist unsere Zeit eine der unsichersten und instabilsten in der Menschheits-Geschichte!

Auch wenn es nicht gleich einen weltweiten Atomkrieg gibt, steigt das Risiko, dass in einem begrenzten Konflikt – etwa im Nahen Osten oder durch Länder wie Nordkorea – Atomwaffen eingesetzt werden.

Das würde die Traumwelt unserer Börsianer sofort erschüttern, sie in die harte Realität zurückkatapultieren und die Aktienbörsen crashen lassen.

Kriegsgefahr weiterhin hoch

Genau solche externen Crash-Auslöser werden jedoch bei der heutigen Euphorie an der Aktienbörse überhaupt nicht beachtet.

Dabei ist es bei den steigenden, weltweiten, militärisch-politischen Spannungen nur eine Frage der Zeit, bis diese auch in einen Krieg münden können.

Das ist ein weiterer Grund dafür, warum die hohen Aktienkurse heute überhaupt nicht berechtigt sind und sich dann in einer neuen Krise schlagartig massiv korrigieren werden.

Deshalb rate ich Ihnen weiterhin dazu, sich von vornherein gegen den unweigerlich kommenden Crash abzusichern und keine großen Risiken einzugehen.

Mit der breiten Streuung Ihres Vermögens sollten Sie sich schon heute gegen ein solches Szenario absichern.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.