Krisen-Vorsorge – Für viele US-Bürger ein Fremdwort

Wenn die nächste Krise kommt, sollten Sie vorbereitet sein. Mich erstaunt immer wieder, wie häufig auch vermögende Menschen sich allerdings […] (Foto: Khongtham/ shutterstock.com)

Wenn die nächste Krise kommt, sollten Sie vorbereitet sein.

Mich erstaunt immer wieder, wie häufig auch vermögende Menschen sich allerdings nicht auf den Ernstfall vorbereiten.

Das ist bei uns in Deutschland so, aber noch in vermehrtem Maß in den USA zu finden.

Der Financial Security Index

Da bin ich im Juni 2017 auf Zahlen gestoßen, die mich doch sehr erstaunt haben.

Dort wird regelmäßig der Financial Security Index ermittelt. Dabei geht es um die persönliche Vorsorge für einen Krisenfall.

Und ebenjene Index-Veröffentlichung im Juni 2017 hat ein erschreckendes Ergebnis gebracht:

24% der Amerikaner haben nicht 1 Dollar Ersparnisse für den Notfall zur Seite gelegt.

Haben die denn gar nichts aus der Vergangenheit gelernt?

Das ist tatsächlich erstaunlich, denn die Masse der US-Bürger hat die heftige Erfahrung der Finanzkrise 2008 und 2009 gemacht.

Damals rauschte die US-Konjunktur in den Keller und Millionen von US-Bürgern verloren ihren Job.

Quasi über Nacht konnten viele Amerikaner ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen.

Das lag genau an der schlechten Vorbereitung, denn viele US-Bürger lebten nur von einer Lohnzahlung bis zur nächsten – und hatten nichts zur Seite gelegt.

1/4 der US-Bürger haben keine finanziellen Rücklagen für den Notfall

Und wenn sich die Vorzeichen in den USA verschlechtern – und genau danach sieht es aktuell aus –, dann wird 1/4 der US-Bevölkerung davon massiv getroffen werden.

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Aber die besorgniserregenden Zahlen aus den USA gehen noch weiter, denn die gleiche Umfrage hat auch noch ein anderes Ergebnis ergeben.

So raten viele Experten in den USA eine persönliche finanzielle Vorsorge von 6 Monaten zu treffen.

Für die Praxis bedeutet das: Sie sollten so hohe Ersparnisse auf der Seite haben, dass Sie in der Lage sind 6 Monate an normalen Ausgaben damit zu tätigen.

Diese Summe halte ich persönlich für etwas hochgegriffen und empfehle eher einen Wert von 3 Monaten.

Allerdings ergibt sich in den USA bei dem Maßstab von 6 Monaten ein Wert von nur noch 31% der Bevölkerung, die tatsächlich einen solchen Sicherheits-Puffer auf der Bank haben.

Im Umkehrschluss sind eben mehr als 2/3 der US Bevölkerung nicht ausreichend abgesichert.

Sollte es zu einer Krise kommen, kann sich das in den Vereinigten Staaten also tatsächlich sehr schnell dramatisch entwickeln. Das liegt auch an den enormen Verbraucher-Schulden.

Derzeit beträgt die Gesamtsumme der Verbraucher-Schulden mehr als 12 Bio. Dollar! Diese Zahl ist schwer zu greifen.

Aber dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung in den USA von ungefähr 40.000 Dollar – und hier ist jeder Mann, jede Frau und jedes Kind mit eingerechnet.

Eine aktive Krisen-Vorsorge ist das A und O

Sehen Sie die enorme Gefahr, die sich aus solch hohen Schulden-Summen und mangelnder finanzieller Vorsorge ergibt?

Für Sie kann es nur bedeuten Ihre persönliche Vorsorge aktiv voranzutreiben.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.