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Ladung zur Eigentümerversammlung

Zur Eigentümerversammlung ist mindestens einmal im Jahr zu laden (§ 24 Abs. 1 Wohneigentumsgesetz WEG).

Zur Versammlung ist außerdem zu laden, wenn dies von mehr als ein Viertel der Wohnungseigentümer schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt wird (§ 24 Abs. 2 WEG).

Ist die Versammlung nicht beschlussfähig (Beschlussfähigkeit), ist zu einer Ersatzversammlung zu laden, wobei eine Eventualladung unwirksam ist.

Grundsätzlich lädt der WEG-Verwalter zur Versammlung. In Ausnahmefällen kann die Versammlung auch vom Vorsitzenden oder Vertreter des Verwaltungsbeirats (Verwaltungsbeirat) einberufen werden. Wird auch von dieser Seite keine Versammlung einberufen, kann jeder Eigentümer die Ladung bzw. Einberufung durch Antrag beim Amtsgericht erzwingen.

Die Ladung zur Eigentümerversammlung erfolgt in Textform (§ 24 Abs. 4 S. 1 WEG). Zu laden sind alle Eigentümer der Gemeinschaft zu laden, die im Grundbuch als solche ausgewiesen sind. Die Ladungsfrist soll mindestens zwei Wochen betragen (§ 24 Abs. 4 S. 2 WEG).

In der Ladung ist neben dem Ort und Zeitpunkt der Eigentümerversammlung auch die Tagesordnung bekannt zu geben.

Ist die Ladung nicht ordnungsgemäß, sind die in der Eigentümerversammlung getroffenen Beschlüsse regelmäßig schon deshalb anfechtbar.

2. Dezember 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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