Mietausfallschaden

Ein Mietausfallschaden entsteht, wenn der Vermieter durch Verschulden des Mieters keine Mieteinnahmen erzielen kann. Diesen Nutzungsausfall hat der Mieter zu […] (Foto: karamysh / Shutterstock.com)

Ein Mietausfallschaden entsteht, wenn der Vermieter durch Verschulden des Mieters keine Mieteinnahmen erzielen kann.

Diesen Nutzungsausfall hat der Mieter zu ersetzen (§ 546a Abs. 2 BB).

Endet ein befristetes Mietverhältnis (siehe Zeitmietvertrag und Kündigungsausschluss) vorzeitig durch fristlose Kündigung entsteht dem Vermieter ein Mietausfallschaden bis zum Ende der vereinbarten Mietzeit.

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Auch wenn eine Nachvermietung daran scheitert, dass der Mieter bei Mietende geschuldete Schönheitsreparaturen nicht oder nicht fachgerecht ausgeführt hat, entsteht dem Vermieter ein ersatzfähiger Mietausfallschaden.

Dieser Schaden ist dem Vermieter grundsätzlich zu ersetzen. Der Vermieter ist jedoch im Gegenzug verpflichtet, den Schaden so gering wie möglich zu halten (§ 254 BGB).

Enthält ein Mieter die Mietsache dem Vermieter bei Mietende gegen dessen Willen vor, hat der Vermieter gegen den Mieter einen Anspruch auf Nutzungsentschädigung.


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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.