Präsident Trump und der Kampf gegen die Globalisierung

US-Präsident Donald Trump treibt weltweit die Mainstream-Politik vor sich her; v. a. in der EU und in Deutschland. Mit seinem […] (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

US-Präsident Donald Trump treibt weltweit die Mainstream-Politik vor sich her; v. a. in der EU und in Deutschland.

Mit seinem Vorgehen stellt er sich gegen die seit Jahrzehnten gesetzte Maxime der Politik-, Wirtschafts- und Finanz-Lenker: die Globalisierung.

Der Stich ins Wespennest

Trumps Konzept von „America first“ beinhaltet Protektionismus, die Abschottung mit Handels-Hemmnissen für ausländische Anbieter auf dem Inlandsmarkt, um diesen zu schützen.

Das soll beispielsweise mit (höheren) Zöllen, Einfuhr-Kontingenten (Import-Quoten) und Export-Subventionen vonstattengehen.

Damit sticht er in ein Wespennest: Protektionismus gegen Globalisierung. Viele Beobachter sind der Ansicht, dass es eine Zäsur geben wird.

Die Stimmung kippt

Tatsächlich kippt die Stimmung bei der Wirtschafts-Elite. Erinnern wir uns an das Weltwirtschafts-Forum in Davos:

Dort äußerten sich immer mehr Teilnehmer mit Skepsis an der Globalisierung, die Donald Trump ja auch bekämpft.

Einer der prominentesten Kritiker ist der Harvard-Historiker Niall Ferguson. Er schreckte die Forums-Teilnehmer mit seiner Prognose auf, dass der neue US-Präsident mit seinem Weg sogar Erfolg haben könnte.

Das ist geradezu ein Schlag in die Gesichter liberaler Globalisten – also der politischen und wirtschaftlichen Elite.

Globalisierungs-Skepsis bei vielen Wirtschafts-Lenkern

Tatsächlich zeigen Umfragen, dass vielen Wirtschafts-Lenkern jedoch der unbändige Glaube an den freien Kapitalismus abhanden gekommen ist.

Diese sehen ausgerechnet in jenen Ländern gute Aussichten, die sich stärker von der Welt abschotten – genauso wie es Trump will.

Die Zweifel an der glückverheißenen Globalisierung werden von Tag zu Tag größer. Denn längst schon gibt es wenige Gewinner und viele Verlierer.

Globale Zäsur?

Bedenken Sie: Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs haben sich die Konzern-Chefs daran gewöhnt, dass die Welt zusammenwächst.

So haben sich die weltweiten Handels-Ströme vervierfacht, die Kapital-Ströme sogar verfünffacht.

Und das Internet wurde zum Motor des technologischen Fortschritts sowie der Globalisierung. Das alles hat die Welt zusammenrücken lassen.

Doch die richtige Balance zwischen freiem und offenem, also globalem, Handel und zunehmender nationaler Abschottung zu finden, wird immer schwerer.

Und die Lücke zwischen Arm und Reich wird immer größer, die Kapital-Verteilung immer ungerechter. Hinzu kommen der globale Steuer-Wettbewerb und die Ressourcen-Knappheit.

Kommt nun die globale Zäsur?

Die Abgehängten der Globalisierung

Das rasante Tempo, mit dem die Globalisierung voranging, hat viele Menschen nicht nur überfordert, sondern geradezu abgehängt. Nicht mehr das Gemeinsame wächst, sondern das Trennende.

Und genau das führt dazu, dass sich immer mehr Menschen wieder ins Nationale zurückziehen wollen.

Das wiederum führt zu einer politischen, wirtschaftlichen und auch kulturellen Abschottung.

Heißt es also schon bald: „Bye bye, freie Märkte und offener Austausch?“


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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
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