Radikale EU-Reform-Pläne: Immobilien-Steuer oder Enteignung

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An anderer Stelle haben wir Ihnen bereits aufgezeigt, dass es Pläne für ein neues Europa gibt. Doch jetzt stellt sich […] (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

An anderer Stelle haben wir Ihnen bereits aufgezeigt, dass es Pläne für ein neues Europa gibt.

Doch jetzt stellt sich heraus, dass diese Reformpläne weitaus radikaler sind, als zunächst angedacht.

Für uns ist dies nur ein Grund mehr, Ihnen diese überwiegend geheimen und neuen Ideen vorzustellen.

Doch bevor wir zu diesen verschwiegenen EU-Umstrukturierungs-Vorschlägen kommen, zunächst nachfolgend zusammengefasst, was bisher bekannt ist:

Diese Pläne für einen Umbau der EU sind bisher bekannt

Der ESM-Rettungsschirm könnte zu einem Europäischen Währungsfonds bzw. Euro-Zonen-Budget umgebaut werden.

Dies hat zum Zweck, die Banken aufgrund des erodierenden Zinsmodells mit Eigenkapital zu stärken – oder  Zukunfts-Investitionen und Nothilfe für Länder in Wirtschaftskrisen zu schaffen.

Transfer-Zahlungen zwischen den Staaten der Euro-Zone sollen fällig werden sowie die ungeliebten Eurobonds.

Ferner soll es eine Verpflichtung aller EU-Länder zum Beitritt zur Währungs-Union geben.

Außerdem wird die Vollendung der Banken-Union angestrebt, um die Euro-Zone strukturell zu stärken.

Und nicht zu vergessen: die gemeinsame Einlagensicherung von Kunden-Guthaben.

Die EU-Wirtschafts-Regierung wird zulasten der Deutschen gehen

Wir haben Ihnen schon gesagt, dass dies alles mit dem Ziel einer eigenen EU-Wirtschafts-Regierung angestrebt wird.

Und Sie konnten von uns erfahren, dass damit der Abbau nationaler Rechte noch weiter vorangetrieben wird.

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Das wäre letztlich auch ein Riesenschritt zur gemeinsamen Haftung der Schulden einzelner Staaten – und natürlich: Die Hauptlast würden wieder einmal die Deutschen tragen…

Für Europas Neuordnung sind alle Mittel recht

So soll die Neuordnung Europas also aussehen, die Macron und Merkel wollen. Zumindest jedoch baut der französische Präsident auf die deutsche Bundeskanzlerin.

Und für diese Reform sind alle Mittel recht.

Hintergrund: Die Staatsverschuldungen in Europa steigen immer weiter – mit wenigen Ausnahmen. Und das betrifft nicht nur die sogenannten Krisenländer.

Während die Staatsverschuldung in Deutschland noch bei etwa 65% vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt, erreicht sie in Frankreich fast 100%.

Grund genug also v. a. für den jungen französischen Präsidenten, dieses Problem anzugehen…

Unruhe wegen neuer Details zur EU-Reform

Doch nun sind weitere Details zur Neuordnung Europas ans Tageslicht gekommen – und die sorgen für mächtig Unruhe in Insider-Kreisen:

Der Think Tank France Stratégie der französischen Regierung hat weitere Vorschläge ausgearbeitet, um die Verschuldung Europas zu bekämpfen.

Und diese Reformpläne haben es in sich, sind sie doch nicht nur geheim, sondern auch radikal.

Dabei geht es nicht nur um die Vergemeinschaftung von Schulden, sondern um das Schreckgespenst eines jeden Eigentümers: um Enteignungen.

Es sind 2 Schlagworte, bei denen – insbesondere beim Letztgenannten – jeder EU-Bürger hellwach werden sollte!


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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.