Ranking: Welches Bundesland hat die höchsten Schulden?

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Welches Land am meisten zur deutschen Staatsverschuldung beiträgt, zeigt das Ranking nach Bundesländern. Ganz vorne liegt das Größte mit 172 Mrd. €. (Foto: Fabrik Bilder / Shutterstock.com)


Verschuldung der Bundesländer – Ein Überblick

Höchste Gesamtverschuldung: Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin (Stand 2019)

Niedrigste Gesamtverschuldung: Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern (Stand 2019)

Gläubiger: 40 % inländische Schulden, 60 % Auslandsschulden

Gesamtbevölkerung: 83,0 Millionen (Stand 2019)

Arbeitslosenrate: 3,1% (Stand 2019)


Die deutschen Staatsschulden sanken im Jahr 2018 um 52 Milliarden Euro. Die Schuldenquote, das heißt der Schuldenstand im Verhältnis zum nominalen Bruttoinlandsprodukt (BIP), fiel von 64,5 % auf 60,9 %. Die Schuldenquote nahm damit zum 6. Mal in Folge ab und erreichte fast die Obergrenze des Maastricht-Vertrages von 60 %.
Die Gesamtverschuldung von Bund, Ländern und Kommunen bei Banken und Privatunternehmen ist am Jahresanfang 2019 leicht gestiegen (1927 Milliarden Euro). Im Vergleich zu 2018 bedeutet das weiterhin ein Minus. Die bisher höchste Quote hatte es im Jahr 2018 mit 81,8 % gegeben.
Beeinflusst wird die Verlangsamung des Schuldenabbaus vor allem durch die Bundesländer-Ebene. In einigen der Bundesländer werden Schulden weiterhin stetig auf- und nicht abgebaut.

Ranking – Welches Bundesland ist am höchsten verschuldet?

16. Sachsen (1.354 Millionen Euro)

Sachsen hatte im 1. Halbjahr 2019 mit 1.354 Millionen Euro die niedrigste Gesamtverschuldung aller Bundesländer. Eine solide Finanzpolitik und gute Planung haben zu diesem Ergebnis beigetragen das nicht nur den Freistaat, sondern auch die Kommunen betrifft. Das bedeutet, dass auch die einzelnen Gemeinden von der soliden Finanzlage in Sachsen profitieren.

15. Mecklenburg-Vorpommern (7.631 Millionen Euro)

Auf 7.631 Millionen Euro Gesamtschulden blickt Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2019. 2013 konnte das Land vormals einigeseinsparen und hat so 166 Millionen Euroweniger ausgeben als ursprünglich geplant war.

14. Bayern (13.489 Millionen Euro)

Der Freistaat Bayern erreichte im Jahr 2019 eine Gesamtverschuldung von 13.787 Millionen Euro. Gerade die Großstädte München und Regensburg konnten ihren Schuldenberg reduzieren. Zwischen 2010 und 2012 hat zum Beispiel München seine Schulden von 2,2 auf 1,36 Milliarden Euro reduziert. Das sind 39 % in zwei Jahren.

13. Saarland (14.092 Millionen Euro)

Das Saarland kommt für 2019 insgesamt auf 14.092 Millionen Euro Schulden. Etwa 992.000 Einwohner hat das Land und liegt auf dem 13. Platz im Ranking der deutschen Staatsverschuldung nach Bundesländern.

12. Thüringen (14.570 Millionen Euro)

Auf 14.570 Millionen Euro Schulden blickt das Bundesland Thüringen im Jahr 2019. 170 Gemeinden in Thüringen werden zwangsverwaltet und haben keinen genehmigten Haushalt. Das Land kann daher keine Schwimmbäder betreiben, Straßen ausbessern oder Sportvereine fördern. Eine Reform ist dort dringend nötig.

11. Brandenburg (16.075 Millionen Euro)

Das Bundesland Brandenburg hatte im Jahr 2019 16.075 Millionen Euro Schulden. Dank eines guten Haushaltsplus wurden im Jahr 2016 einiges an Schulden abgetragen.

10. Sachsen-Anhalt (21.351 Millionen Euro)

Auf dem zehnten Platz des Rankings liegt mit 19.932 Millionen Euro Sachsen-Anhalt. Ein neuer Rekordstand für das Land, dessen Defizit jährlich weiterwächst.

9. Bremen (23.914 Millionen Euro)

Der Stadtstaat Bremen ist etwas besser gestellt als die anderen. Mit 23.914 Millionen Euro liegt Bremen auf dem neunten Platz im Ranking. Gründe für diese hohe Zahl im Jahr 2018 sind unter anderem zuhohe Ausgaben imSozialbereich und gesunkene Einnahmen.

8. Schleswig-Holstein (30.170 Millionen Euro)

Schleswig-Holstein ist hoch verschuldet und blickt 2019 bei rund 2,9 Millionen Einwohnern auf einen gesamten Schuldenberg in Höhe von 30.170 Millionen Euro.

7. Rheinland-Pfalz (30.276 Millionen Euro)

4,08 Millionen Einwohner hat das Bundesland Rheinland-Pfalz und hat im Jahr 2019 eine Gesamtverschuldung von 30.276 Millionen Euro erreicht.

6. Hamburg (32.630 Millionen Euro)

Mit einer Einwohnerzahl von rund 1,84 Millionen hat der Stadtstaat Hamburg mit 32.630 Millionen Euro Schulden insgesamt eine enorme Summe angehäuft. Im Vergleich der Gesamtwerte reicht es für die Hansestadt für Platz 6.

5. Hessen (39.190 Millionen Euro)

Im Hinblick auf die Gesamtverschuldung liegt das Bundesland im Ranking auf dem fünften Platz.

4. Baden-Württemberg (43.471 Millionen Euro)

In Baden-Württemberg lag die gesamte Staatsverschuldung im Jahr 2019 bei 43.471 Millionen Euro.

3. Berlin (53.923 Millionen Euro)

Mit einem Beitrag zur deutschen Staatsverschuldung von insgesamt 53.923 Millionen Euro liegt der ca. 3,6 Millionen Einwohner zählende Stadtstaat im Ranking auf Platz 3.

2. Niedersachsen (61.526 Millionen Euro)

Mit 7,98 Millionen Einwohnern ist Niedersachsen eines der kleineren Bundesländer. Im Jahr 2019 liegt das Bundesland mit seiner Gesamtverschuldung im Ranking auf dem zweiten Platz.

1. Nordrhein-Westfalen (173.789 Millionen Euro)

Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den höchsten Gesamtschulden im Jahr 2019. NRW ist das Bundesland in Deutschland mit den meisten Einwohnern (rund 17,9 Millionen), daher ist diese hohe Zahl der Pro-Kopf-Rechnung weniger dramatisch.

Schuldenentwicklung der Bundesländer beim nicht-öffentlichen Bereich in Millionen € von 2014-2019 (1. Halbjahr)

(↗/↘ = Entw. im Vgl. zum Vorjahr; Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilungen)

Bundesland201420152016201720182019 (vorläufig)
Nordrhein-Westfalen186 442 ↘184 956 ↘179 783 ↘174 362 ↘167 167 ↘173 789 ↗
Niedersachsen57 183 ↗60 771 ↗59 936 ↘59 604 ↘58 718 ↘61 529 ↗
Berlin59 692 ↗58 655 ↘58 031 ↘56 554 ↘54 403 ↘53 923 ↘
Baden-Württemberg52 591 ↘53 107 ↗53 092 ↘46 182 ↘44 009 ↘43 471 ↘
Hessen44 071 ↗42 620 ↘42 694 ↗40 994 ↘40 396 ↘39 190 ↘
Hamburg28 242 ↗28 866 ↗31 128 ↗32 568 ↗34 362 ↗32 630 ↘
Rheinland-Pfalz32 760 ↘32 967 ↗32 660 ↘31 765 ↘30 637 ↘30 276 ↘
Schleswig-Holstein27 951 ↗27 661 ↘29 337 ↗29 218 ↘30 913 ↗30 170 ↘
Bremen20 594 ↗21 923 ↗21 324 ↘21 043 ↘21 730 ↗23 914 ↗
Sachsen-Anhalt20 294 ↗20 741 ↗20 330 ↘20 791 ↗19 932 ↘21 351 ↗
Brandenburg18 214 ↘18 128 ↘17 676 ↘16 837 ↘16 122 ↘16 075 ↘
Thüringen15 752 ↘15 650 ↘15 335 ↘15 876 ↗14 646 ↘14 570 ↘
Saarland13 834 ↗14 053 ↗14 093 ↗14 063 ↘13 812 ↘14 092 ↗
Bayern23 581 ↘21 298 ↘19 445 ↘16 973 ↘14 613 ↘13 489 ↘
Mecklenburg-Vorpommern9 745 ↘9 510 ↘8 534 ↘8 010 ↘7 653 ↘7 631 ↘
Sachsen3 144 ↘2 294 ↘1 852 ↘1 555 ↘1 409 ↘1 345 ↘

Rückblick: Die Pro-Kopf-Verschuldung per 31.12.2018

Bei dem oben angegebenen Ranking handelt es sich um den vorläufigen Schuldenstand nach dem ersten Halbjahr 2019. Die Zahlen für 2019 stammen aus der Pressemitteilung Nr. 373 vom 24. September 2019. Die endgültigen Ergebnisse per 31.12. des jeweiligen Jahres werden vom statistischen Bundesamt im Sommer des Folgejahres veröffentlicht. Die Angaben der folgenden Grafik sind der Publikation Schulden des Öffentlichen Gesamthaushalts – Fachserie 14 Reihe 5 – 2018 entnommen.

Meist verschuldete Bundesländer in Deutschland

Überblick zur Staatsverschuldung Deutschlands

Wie setzt sich die Staatsverschuldung zusammen?

Als Staatsverschuldung bezeichnet man grundsätzlich die Summe allerVerbindlichkeiten einesStaates gegenüber Dritte. Die deutsche Staatsverschuldung setzt sich grundsätzlich wie folgt zusammen:

  • Verschuldung von Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände
  • Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte

Errechnet wird die Staatsverschuldung Deutschlands jedes Jahr durch die Deutsche Bundesbank. Anschließend wird das Ergebnis vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht.

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Der wichtigste Faktor in der Staatsverschuldung sind die Staatsanleihen. Dies sind Schuldverschreibungen, die ein Staat in Form eines Wertpapiers ausgibt. Diese Wertpapiere, welche auch Rentenpapiere genannt werden, werden von Dritten zur Veranlagung von Geld, gekauft. Für die Staatskassa bedeutet das eine Einnahmequelle. Natürliche oder juristische Personen, die die Anleihen kaufen, werden also zum Kreditgeber.

Wie bei anderen Krediten auch, muss der Staat für das geliehene Geld an den Kreditgeber Zinsen zahlen. Daher nennt man Staatsanleihen auch verzinste Wertpapiere. Der Staat muss das Geld nach Ablauf der festgesetzten Laufzeit an die Gläubiger, inklusive Zinsen zurückzahlen. Je schlechter dieBonität (Zahlungsfähigkeit) des Staates ist, desto höher fallen die Zinsen an.

Die Verschuldung Deutschlands ist vor allem durch Bundesanleihen, Kommunalanleihen oder Bundesschatzbriefe unterteilt. Der Unterschied zwischen Anleihen und Schatzbriefen besteht darin, dass Anleihen auch vor Fälligkeit über die Börse gehandelt werden können. Sie unterliegen also einem Kursrisiko.

Staatsverschuldung Deutschland – Wo hat die Republik Schulden?

Gläubiger kann jeder (Privatpersonen, Banken, Investoren) im Ausland / Inland sein, der eine Staatsanleihe kauft. Ein großer Teil der deutschen Schulden setzt sich jedoch aus Schulden bei Banken zusammen. Lebensversicherer und Pensionskassen sind ebenso große Gläubiger. Die ausländischen Gläubiger betreffend, schuldet Deutschland mit Ende 2016 den Briten am meisten. Auf Platz 2 folgen die Niederlande, welches ein wichtiges Importland für deutsche Unternehmen darstellt. Am 3. Platz landet Luxemburg. – Ein Land in denen vor allem wichtige Versicherungen ihren Sitz haben. Direkt hinter den großen ausländischen Gläubigern folgen wichtige Handelspartner wie Frankreich, die USA, die Schweiz, Japan und Irland.

Wie hoch sind die Schulden der Bundesrepublik?

Übersicht zur Staatsverschuldung in Deutschland

Die sogenannte Schuldenuhr dokumentiert – gemäß Maastricht-Vertrag – Schulden der Bundesrepublik Deutschland. Erfasst werden vor allem die Schulden des Bundes, der Länder, der Kommunen und der Sozialversicherung. Angefügt sind deutsche Eckdaten wie etwa Einwohnerzahlen und das Bruttoinlandsprodukt. Damit die Defizit- und Schuldenuhr optimal angezeigt wird, muss JavaScript im Browser (Einstellungen) aktiviert sein.

Deutsche Staatsverschuldung – pro und contra

Befürworter argumentieren, dass den Staatsschulden reale Werte gegenüberstehen. Der Bau von Straßen, Schulen oder Krankenhäuser ist ein Investment in die Zukunft und trägt zu einem gemeinschaftlichen Reichtum zukünftiger Generationen bei.

Staatsschulden ermöglichen die Entwicklung von Infrastruktur:

  • Bau von Straßen
  • Bau von Schulen
  • Bau von Krankenhäuser

Gegner betonen bei großer Staatsverschuldung die unrechtmäßige Belastung nachfolgender Generationen. Darüber hinaus besteht laut den Gegnern das Risiko einer kompletten Zahlungsunfähigkeit desStaates mit allen Konsequenzen für das gesamte Sozial– und Rentensystem.

Staatsschulden stellen ein Risiko dar:

  • Ausfallsrisiko des Sozialsystems
  • Ausfallsrisiko des Rentensystems

Was bedeutet die Schuldenquote? 

Für Experten ist die Staatsschuldenquote eines Landes aussagekräftiger als die absolute Verschuldung. Dabei werden die Schulden ins Verhältnis zur gesamten Wirtschaftskraft gesetzt (Bruttoinlandsprodukt=BIP).

Dies lässt sich mit einem einfachen Beispiel erläutern: 20.000 Euro Schulden sind viel Geld für jemand, der monatlich nur 1.000 Euro verdient, hingegen für jemand, der im Monat 30.000 Euro verdient, ist solch eine Verschuldung weniger relevant

Welche Rolle spielen Ratings?

Um die Bonität des Staates vor allem beim Kauf vonStaatsanleihen einschätzen zu können, gibt es sogenannte Ratings. Diese werden von Ratingagenturen durchgeführt. Deutschland erhält im Bewertungssystem der Ausfallswahrscheinlichkeit von allen drei großen, globalen Ratingagenturen (Standard & Poor‘s-USA, Moody’s-USA und Fitch-USA/UK) die beste Bewertung „AAA”, auch genannt „Triple A”.

Kann ein Staat überhaupt pleitegehen?

Ein Staat unterscheidet sich die Verschuldung betreffend nicht wirklich von einer Privatperson oder einem Unternehmen. Primär ist ein Staat „souverän”, er ist sich selbst diehöchste Instanz. Aus rechtlicher Sicht kann kein Staat einem Insolvenzverfahren unterworfen sein. Außerdem haben Staaten Steuer- und Währungshoheit.

Ein Staat kann seine Einnahmen erhöhen, oder er sein eigenes Geld drucken. Wobei es im Fall von Deutschland und der EU-Mitgliedschaft (Euro) nicht in Frage kommen könnte: die EZB steht als Zentralinstanz über den finanziellen Angelegenheiten.

Natürlich kann ein Staat seine Zahlungsunfähigkeit deklarieren, das heißt, dass er seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Insofern betrachtet kann man von Staatspleite oder Bankrott sprechen, wie es die Geschichte bereits mehrmals gezeigt hat.

Was ist die Schuldenbremse?

Als Schuldenbremse wird eine Regelung der deutschen Föderalismuskommission bezeichnet, die im Jahr 2009 beschlossen wurde und im Grundgesetz verankert ist. Die Schuldenbremse regelt fürBund undLänder beginnend mit dem Jahr 2011, verbindliche Ziele für die Senkung der Haushaltsdefizite. Die Nettokreditaufnahme des Bundes durfte ab 2016 maximal 0,35 % des BIP betragen. Bundesländer dürfen zukünftig, ab 2020 keine neuen Schulden mehr machen. Die Bundesrepublik hat diese Vorgaben bereits im Jahr 2014 erreicht und die Nettokreditaufnahme auf null gesenkt.

Die Schuldenbremse zeigte ab dem Jahr 2011 Wirkung: Die Staatsschuldenquote hatte 2010 einen Höchststand von 81 % erreicht. Seitdem gingen die Schulden Deutschlands kontinuierlich zurück. Jährlich sollten mit der Schuldenbremse Regelung rund 10 Milliarden Euro weniger Schulden gemacht werden.

Informationen zur Schuldenbremse

Wie funktioniert die Schuldenbremse zur Senkung der Schulden der Bundesländer?

Die Schuldenbremse der deutschen Bundesländer sieht vor, dass diese ab 2020 keine neuen Schulden mehr machen dürfen. Für die fünf sehr hoch verschuldeten Länder Berlin, Bremen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein ist der Weg schwierig: unter Aufsicht eines Stabilitätsrates waren diese seit 2011 aufgefordert, ihre Länderkassen bis 2020 in Ordnung zu bringen. Im Ausgleich dazu unterstützt der Bund mit Zuschüssen.

Kritik an der Schuldenbremse

Kritiker der Schuldenbremse behaupten, dass die Idee der Schuldenbremse zukünftige Investitionen in Modernisierung, wie etwa in der Digitalisierung bremsen könnte. Darüber hinaus wird das Bauen und die Erhaltung von Schulen, öffentlichen Schwimmbädern und anderen Einrichtungen deutlich verzögert.

Laut Experten liege das Problem in der öffentlichen Verwaltung: diese sei zu langsam, um die nötigen Infrastrukturvorhaben zu bewältigen. Das Problem sei also scheinbar nicht die Schuldenbremse, sondern politische Verflechtungen. Da sich mit wachsendem Budget auch Investitionskapazitäten erhöhen lassen.

Fazit

Die drei Bundesländer mit dem niedrigsten Gesamtschuldenstand, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg, konnten ihre Schulden in den vergangene 5 Jahren kontinuierlich abbauen. Beim am höchsten verschuldeten Bundesland, Nordrhein-Westfalen, zeigt die jüngste Entwicklung, nach kontinuierlicher Verringerung der Schulden, im Jahr 2019 wieder eine Zunahme. Auch beim zweitplatzierten Niedersachsen ging die Verschuldung zuletzt wieder hinauf.

Die höchste Pro-Kopf-Verschuldung weisen die 3 Stadtstaaten auf. Bremen zeigt nach dem 1. Halbjahr 2019 einen Anstieg um etwa 10% im Vergleich zum Jahr 2018 auf. Die zweitplatzierte Hansestadt Hamburg konnte ihre Schulden hingegen um 5% abbauen und auch in Berlin ging der Schuldenstand leicht zurück.

Die besten Ergebnisse sowohl beim Gesamtschuldenstand als auch im Pro-Kopf-Vergleich weisen Sachsen und Bayern auf.


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David Gerginov
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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