Roboter sorgen für Revolution auf der Baustelle

Die zunehmende Automatisierung wird in den nächsten Jahren auch die Arbeit auf den Baustellen komplett umkrempeln. (Foto: Siriwat Sriphojaroen / Shutterstock.com)

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen, Ihnen einen Einsatzbereich von Robotern vorzustellen, den ich bislang noch nicht behandelt habe: Roboter auf der Baustelle.

Was sich vielleicht für viele von Ihnen skurril anhört, könnte schon bald völlig normal sein.

Zudem werden Roboter voraussichtlich für eine wahre Revolution in der Baubranche sorgen.

Durch ein Mittagessen mit einem alten Schulfreund, der bei einem renommierten internationalen Architekturbüro arbeitet, wurde mein Interesse verstärkt.

Seine Erfahrungen auf Großbaustellen rund um den Globus haben mich aufhorchen lassen und mir gezeigt, dass hier auch für uns als Anleger enorme Gewinnchancen schlummern.

Digitalisierung erreicht die Baustelle

Die Automatisierung verändert nämlich nicht nur die Produktion in den Fabriken. Die fortschreitende Automatisierung verändert auch die Arbeitswelt auf den Baustellen. Ein neues Zeitalter ist angebrochen.

Die Fakultät für Architektur der TU München geht von 5.000 Baurobotern aus, die bereits heute rund um den Globus im Einsatz sind.

Einer, der sich schon früh dem Forschungsgebiet widmete, war Thomas Bock, Professor für Baurealisierung und Baurobotik.

Er kommt zu dem Schluss, dass 80% der Arbeiten, die beim Bau eines Gebäudes anfallen, intelligente Maschinen übernehmen könnten.

Roboter mauert in Hochgeschwindigkeit

Nehmen Sie beispielsweise den Mauer-Roboter der australischen Firma Fastbrick Robotics, der in der Stunde bis zu 1000 Mauersteine legt. Hadrian X, so der Name des Roboters, legt die Steine nicht nur deutlich schneller als ein menschlicher Maurer, er kann auch 24 Stunden am Tag arbeiten.


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Ein etwa 30 Meter langer Arm kann dabei alle Aufgaben der menschlichen Kollegen übernehmen:

Die Mauersteine werden auf die Ladefläche des Trucks geladen und dann von Hadrian X automatisch auf ein Förderband gelegt, das diese ans Ende des Armes transportiert.

https://www.youtube.com/watch?v=31v0apR6IXo

Auf dem Weg dorthin wird ein spezieller Kleber auf die Steine aufgetragen.

Die so behandelten Mauersteine werden danach durch die Software 3D CAD gesteuert gelegt.

3D-Drucker baut Haus in 24 Stunden

Mindestens ebenso beeindruckend ist der 3D-Druckroboter des amerikanisch-russischen Startups Apis Cor, der die komplette Kalkulation auf dem Bau auf den Kopf stellt.

Sie kennen bestimmt die Argumentation von Projektentwicklern und Bauträgern, dass man heutzutage keine neue Wohnung mehr für weniger als 2.500 bis 3.000 Euro pro Quadratmeter bauen kann.

Das Gegenteil beweist Ihnen der innovative 3D-Drucker, der den Rohbau eines kompletten Hauses für gerade einmal 4.000 Euro ausdruckt.

https://www.mobilegeeks.de/news/apis-cor-erstes-kleines-haus-mit-einem-einzigen-3ddrucker- gebaut/

Inklusive aller Ausbauten – Türen, Fenster, Fassade und technischer Ausstattung – kostete ein Beispiel-Haus am Ende lediglich etwas mehr als umgerechnet rund 9500 Euro für 38 Quadratmeter.

Das macht 260 Euro pro Quadratmeter.

Fazit: Moderne Technik verändert alles

Während deutsche Baufirmen dafür gerade einmal gut 3-4 Quadratmeter Haus zustande bekommen, produziert der Druckroboter dafür ein ganzes Haus.

Der Rohbau steht übrigens in gerade einmal 24 Stunden.

Dabei müssen Sie wissen: Die ersten Häuser wurden in Moskau bei -35 Grad gebaut. Bei höheren Umgebungstemperaturen dürfte der Hausbau noch deutlich schneller vonstattengehen.

Die zunehmende Automatisierung wird in den nächsten Jahren auch die Arbeit auf den Baustellen komplett umkrempeln.

Die enorme Kosten- und Zeitersparnis wird die zunehmende Verbreitung unterstützen. Vor allem der 3D-Druck wird hierbei eine bedeutende Rolle spielen.


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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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