Schimmel, Stockflecken, hohe Heizkosten: Win-Win-Situationen erzeugen

Die Heizsaison beginnt, und das bedeutet, der Lieblings-Streit zwischen Mietern und Vermietern hat Hochsaison. Ob es die Beschwerde über Schimmel […]

Die Heizsaison beginnt, und das bedeutet, der Lieblings-Streit zwischen Mietern und Vermietern hat Hochsaison.

Ob es die Beschwerde über Schimmel und Stockflecken an der Wand ist, oder über die hohen Heizkosten:

An schweren baulichen Mängeln des Gebäudes – feuchten Wänden oder nicht ausreichender Isolierung – liegt es in den meisten Fällen nicht.

Ein einfaches Gesetz

Es handelt sich auch mitnichten nur um ein dankbares Thema gegenseitiger Schuldzuweisung, es handelt sich um reine Physik.

Gewusst wie, schlägt sich das am Ende im Geldbeutel nieder – und zwar in dem von beiden Parteien.

Kernelement ist dabei entgegen der landläufigen Meinung nicht das richtige Lüften, sondern das effiziente Heizen.

Und das ist Ihr Argument, wenn es darum geht Ihre Mieter Auf die richtige Seite zu bringen.

Wenn Ihre Mieter merken, dass sich die Methode mit Blick auf die Heizkosten in barem Geld beziffern lässt, werden Sie vermutlich mehr Erfolg haben, das richtige Lüften in Ihrem Eigentum durchzusetzen.

Das Entgegenwirken möglicher Stockflecken und Schimmel ist dann ein guter Nebeneffekt.

Das A und O: Effizient Heizen

Oberstes Gebot dabei ist, die baulichen Wärmespeicher im Haus zu nutzen – und das sind seine Wände.

Wenn sie auf einem bestimmten Temperatur-Niveau gehalten werden, bedarf es im Verhältnis weitaus weniger Energie die angemessene Raumtemperatur herzustellen.

Zum einen bedeutet das, dass es nicht ratsam ist, die Heizungen bei kürzeren Abwesenheits-Phasen auszudrehen, sondern sie auf einem niedrigeren Niveau brennen zu lassen, damit die Wände des Gebäudes nicht auskühlen.

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Zauberwort Stoßlüften

Zum anderen bedeutet das „Stoßlüften“.

Leider wissen viele Menschen nicht, was unter richtigem Stoßlüften zu verstehen ist – dabei ist es ganz einfach:

Max. 3 Min. lang werden alle Fenster auf einmal geöffnet und dann wieder geschlossen.

Der Vorteil ist, dass zwar die Luft ausgetauscht wurde – und damit auch die Raumtemperatur abgesenkt –, jedoch kühlen die Wände in dieser kurzen Zeit nicht aus.

Im Gegenteil: Sie geben weiterhin Wärme ab und die Heizung braucht nur verhältnismäßig wenig Energie, um die Luft im Raum wieder aufzuwärmen.

Das passiert bei falschem Lüften

Wenn ein Fenster dauerhaft auf Kipp steht, dann kühlen natürlicherweise die Wände aus.

Kondensat entsteht, wenn sich die Luftfeuchtigkeit aus dem warmen Raum an der (ausgekühlten) Wand niederschlägt – und das leistet der Bildung von Stockflecken und Schimmel Vorschub.

Um die Raumtemperatur nun wieder anzuheben, ist weitaus mehr Energie nötig als zuvor, da auch die Wände mit aufgeheizt werden müssen.

Wer hier einsparen möchte, sollte das Fenster geschlossen halten und nur gezielt lüften – die Erfolge werden schon bald spürbar sein.

Und Sie als Hausbesitzer müssen sich keine Sorgen um Schimmel und Stock machen!

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© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Thomas Knedel. Über den Autor

Immobilieninvestor, -manager, Buchautor sowie Initiator und Betreiber des Netzwerkes Immopreneur.de sagt über sich selbst: Immobilien haben mich schon immer fasziniert.

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