Schuldenkrise: Deutsche Staatsverschuldung über 7 Billionen Euro

Gegen die Krise hilft nur eine möglichst breite Streuung Ihres Vermögens in Fremdwährungen, Edelmetalle und Short-Werte. (Foto: cybrain / Shutterstock.com)

Neben den Lobliedern auf die angeblich boomende Wirtschaft, hören Sie derzeit auch immer wieder die Behauptung, dass der Staat sich jetzt nicht mehr verschulden werde und wir nur eine Staatsverschuldung von gut 2,1 Billionen Euro zu tragen hätten.

Doch hier kommen aktuelle Untersuchungen zu einem ganz anderen Ergebnis.

Die wirkliche Schuldenlast des Staates ist mehr als dreimal so hoch wie der offiziell ausgewiesene Betrag.

Staatsverschuldung liegt bei über 7 Billionen Euro

Wie die Stiftung Marktwirtschaft, deren wissenschaftlicher Beirat auch unter dem Namen „Kronberger Kreis“ bekannt ist, in ihrer aktuellen Generationenbilanz zeigt, beträgt die wirkliche Staatsverschuldung über 7 Billionen Euro.

Auf diese Summe kommt man, wenn alle Verbindlichkeiten von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungsträgern zusammengerechnet werden.

Die aufgeschobenen Folgen der großen Schuldenlast

Die versteckte Staatsverschuldung besteht dabei aus den Ansprüchen der Bürger an das Rentensystem, die Pflegeversicherung und die gesetzliche Krankenversicherung, sowie den immensen Pensionslasten der Beamten von Bund, Ländern und Gemeinden.

Durch die Überalterung der Bevölkerung werden diese Lasten in Höhe von über 4,6 Billionen Euro schon bald nicht mehr zu verstecken sein und real vom Staat bezahlt werden müssen.

Dazu kommt, dass Deutschland inzwischen, gerechnet in Geburten pro 1.000 Einwohner, die niedrigste Geburtenrate der Welt hat.

Das hat zur Folge, dass bereits in naher Zukunft die arbeitende Bevölkerung kaum noch in der Lage sein wird, die Mittel zur Finanzierung dieser Lasten aufzubringen.

Derzeit verfrühstücken wir schlicht die Zukunft der nachfolgenden Generationen, indem die Versorgungs- und sonstige Lasten einfach in die Zukunft verschoben werden.

Die Staatsschulden können niemals bezahlt werden

Mit anderen Worten: Selbst wenn es keine Finanzkrise mehr gäbe, ist das Ende unseres Systems bereits heute schon eingeläutet.

Alleine an dieser immensen real existierenden Schuldenlast sehen Sie schon, dass unser Finanzsystem überhaupt keine Zukunft hat, denn diese Verbindlichkeiten können von niemandem jemals bezahlt werden.

Doch zusätzlich zu diesem Problem steigt mit jedem Tag das Risiko eines neuen Finanzcrashs.

Die Aktienkurse haben sich weltweit massiv von jeder angemessenen fundamentalen Bewertung entfernt. Dieser Zustand führt zwangsläufig zu einem neuen Kollaps, wie wir ihn schon bei den letzten Crashs in den Jahren 2000 und 2008 erlebt haben.

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Dazu kommt die weltweite Immobilienblase, die jederzeit platzen kann. Auch bei uns ist diese Gefahr unübersehbar.

Absicherung jenseits der Börse

Denn nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank sind Immobilien vor allem in deutschen Großstädten im Schnitt um 20 bis 30 Prozent überbewertet.

Tritt dieser Fall ein, wird das viele Investoren in den Bankrott treiben.

Daher ist es für Sie entscheidend, dass Sie eben nicht in das Schneeballsystem an der Aktienbörse investieren, sondern sich heute absichern.

Gegen die Krise, die uns erwartet, hilft nur eine möglichst breite Streuung Ihres Vermögens in Fremdwährungen, Edelmetalle, KGU-Aktien und Short-Werte.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.