Sich am Markt positionieren – So funktioniert’s

An der Börse gibt es eine alte Weisheit: Kaufe das Gerücht und verkaufe, wenn es offiziell ist. Für Sie als […]

An der Börse gibt es eine alte Weisheit: Kaufe das Gerücht und verkaufe, wenn es offiziell ist.

Für Sie als Anleger bedeutet das konkret, dass Sie nicht nur nach Nachrichten handeln dürfen.

Denn wenn eine Nachricht durch die Medien geht, ist es meistens schon zu spät sich als Investor zu positionieren.

„Buy the rumor, sell the fact“

So lautet die Weisheit im Original. Doch jedes Gerücht zu glauben und deshalb gleich zu investieren wäre natürlich auch grob fahrlässig.

Wer nicht in den Kreisen der bestinformierten Insider unterwegs ist, kann sich dies aber trotzdem zunutze machen:

Sie verkaufen einfach, wenn die Nachricht kommt und ein Gerücht damit dementiert wird.

Lautet das Gerücht, der Pharma-Konzern XY habe ein Medikament entwickelt, das Krebs innerhalb von einer Woche besiegt, werden einige Anleger dessen Aktien kaufen.

Kommt die ernüchternde Meldung, dass dieses Medikament aber wegen gefährlichen Nebenwirkungen nicht zugelassen wird, werden dessen Aktien wieder verkauft.

Sie können also ab dem Zeitpunkt der Nachricht auf kurzfristig fallende Kurse setzen.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Gab es Gerüchte vor 2007, dass die Banken maroden Kredite vergeben haben, ist dies noch kein Grund deren Aktien zu verkaufen.

Erst wenn dieses Gerücht sich bestätigt und nachhaltige Folgen hat, können Sie davon profitieren und auf einen Crash setzen.

Eine ähnliche Ausnahme gab es am 11. März 2011 mit Fukushima:

Hier kam die Nachricht des Tsunamis und noch keiner kannte die genauen Auswirkungen. Erst als bekannt wurde, dass es zur größten radioaktiven Katastrophe der letzten Dekaden kam, fielen Börsen.

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Wie kurzlebig derart spontane Krisen sind, zeigt das Beispiel Fukushima ebenfalls:

Der DAX stürzte innerhalb einer Woche um über 500 Punkte ab. Bereits Ende März befand er sich schon wieder auf dem Niveau vor der Katastrophe.

Wenn Sie also Börsen-Handel mit den Nachrichten spielen wollen, achten Sie darauf, dass Ihr Zeigefinger immer auf der Maus liegt!

Die schnelllebigen Zeiten machen große Gewinne möglich, wenn der richtige Zeitpunkt für ein Investment gefunden wird.

So hebeln Sie mit Optionen

Hebelzertifikate haben Sie vielleicht schon einmal gekauft – hoffentlich mit niedrigem Hebel und wenig Risiko.

Bei Optionen arbeiten Sie in gewisser Weise auch mit einem Investment, das sich schneller als der Basiswert bewegen kann.

Das liegt daran, dass Sie immer nur einen kleinen Teil der eigentlich bewegten Summe investieren müssen.

Pro Kontrakt kaufen Sie beim Optionen-Handel 100 Aktien. Dieser Multiplikations-Effekt sorgt dafür, dass Sie erheblich höhere Gewinne verbuchen können mit relativ wenig investiertem Kapital.

Dadurch ist jeder Kauf oder Verkauf von Optionen auf diese Weise gehebelt.

Im Umkehrschluss bedeutet das für Sie:

Während Sie beim Aktienkauf sehr viel Kapital benötigen, können Sie eine ähnliche Netto-Rendite durch Optionen mit viel weniger eingesetztem Geld erreichen.


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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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