So geht es Deutschland wirklich

Glauben Sie nichts alles – vor allen Dingen nicht das, was Ihnen die Politik täglich serviert! So werden Sie beispielsweise […]

Glauben Sie nichts alles – vor allen Dingen nicht das, was Ihnen die Politik täglich serviert!

So werden Sie beispielsweise noch immer damit zugetextet, dass Deutschland der Gewinner des Euro sei.

So „schlecht“ geht es Deutschland

Wir haben Ihnen aufgezeigt, dass unsere Target2-Forderungen gegenüber anderen Ländern 850 Mrd. € betragen.

Wehe, wenn dieser zins- und tilgungsfreie Kredit nicht bedient wird!

Besonders Frankreich strebt auf europäischer Ebene eine Umverteilung an, um Staatsausgaben zu sanieren und zu finanzieren.

Freilich geht diese Vergemeinschaftung der Schulden ebenfalls zu Lasten Deutschlands.

Sie wissen jetzt auch, dass 40% der Deutschen keine Ersparnisse haben – trotz der Tatsache, dass das durchschnittliche Einkommen hierzulande deutlich höher als das der meisten anderen Europäer ist.

Doch zu viele (Sozial-)Abgaben schwächen die Kapitalkraft. Hinzu kommen falsche (staatliche) Spar-Anreize sowie eine zu geringe Immobilienbesitz-Quote.

Letztlich sind wir „ärmer“ als viele Krisen-Staaten – und das ist noch längst nicht alles…

Die Mär, dass der deutsche Staat gut für Sie sorgt

Die Politik in Deutschland versucht die hohe Ungleichheit der privaten Vermögen kleinzureden. Und wissen Sie, wie eines dieser dahingehenden Argumente lautet?

Sie als Bürger brauchten kein privates Vermögen, denn Sie hätten ja einen großzügigen Sozialstaat, der Sie gegen alle Widrigkeiten absichere und eine Rente garantiere.

Vergessen Sie in diesem Zusammenhang auch nicht die Niedrig-, Null- und Negativ-Zinsen, die Ihnen seit Jahren Ihr Vermögen / Ihre Ersparnisse wegfressen wie ein ausgehungerter Heuschrecken-Schwarm!

Staat und Banken vergrößern die AbzockeAls ob es nicht schon genügend Einmischungen aus Brüssel gäbe, will nun auch noch der IWF der Bundesregierung vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat. Das, was sich… › mehr lesen

Kurzum: Die Deutschen sind an Netto-Vermögen ärmer als die meisten Euro-Zonen-Länder, weil sie zu hohe Abgaben-Lasten schultern müssen.

Hinzu kommen falsche Geldanlagen; verordnet durch staatliche Bevormundung.

Weitere Fakten hinsichtlich eines „schwachen“ Deutschlands

Wie bereits aufgeführt, gehört Deutschland in Europa zu den ärmsten Ländern hinsichtlich der Privathaushalts-Vermögen.

Faktisch gesehen haben wir auch deutlich höhere Staatsschulden als Italien.

Staatliche und private Investitionen hierzulande sind auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in anderen Ländern. Hinzu kommt, dass die Euro-Krise weiterhin verschleppt wird.

Die Wahrheit über die weiter bestehende Euro-Krise

Um es Ihnen deutlich vor Augen zu führen: Die Wettbewerbsfähigkeit zwischen den EU-Ländern hat sich nicht angenähert.

Staats- und Privatschulden liegen in der Euro-Zone (insbesondere bei den Krisen-Ländern) über denen von 2007.

Die faulen Kredite der europäischen Banken belaufen sich auf rund 1 Bio. (1.000 Mrd.) €, insges. summierten sich die faulen Schulden in Europa auf mind. 3 Bio. €!

Ich versichere Ihnen schont jetzt, dass wir die Hauptlast der Verluste (durch Pleiten, Schulden-Restrukturierungen oder EZB-Monetarisierung) tragen werden.

Denn Deutschland ist, wie fast überall, der Hauptgläubiger – und damit der ewige Zahlmeister.

Sie sehen also, dass nichts, aber auch gar nichts, hinsichtlich der o. g. Probleme gelöst wurde – ganz im Gegenteil: Diese haben sich noch gefährlich verschärft.

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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