So können Anleger von Trumps Plänen profitieren

Donald Trump möchte viele Milliarden. US-$ in die US-Infrastruktur investieren. Anleger können von dem ehrgeizigen Vorhaben profitieren. (Foto: dominic8 / Shutterstock.com)

Donald Trump kommt aus der Immobilienbranche. Dem neuen US-Präsidenten sind die vielen maroden Straßen, Brücken und andere öffentliche Bauwerke der Vereinigten Staaten von Amerika ein Dorn im Auge. Nicht nur im Wahlkampf hat er mehrfach betont, dass willens sei, bis zu einer Billion US-$ in die baufällige Infrastruktur investieren zu wollen.

Tatsache ist: Die USA weist einen riesigen Nachholbedarf in Sachen Infrastruktur auf. Wie die Vereinigung der Ingenieure des Landes schätzt, beträgt der Investitionsstau bis zum Jahr 2020 sage und schreibe 3,6 Billionen US-$.

Trumps Absichten sind seit dem Amtsantritt weder in Frage gestellt noch angezweifelt worden. Dementsprechend hat eine ganze Reihe von Aktien der internationalen Baubranche enorm zugelegt. Es wird erwartet, dass diese Tendenz weiter anhält.

US Infrastruktur: Investieren in die aussichtsreichsten Aktien – einige Beispiele

Auch deutsche Anleger können von dem sich ankündigenden Boom der Bau- und Rohstoffbranche profitieren. Nachfolgend einige Unternehmen, deren Kurse nach der Präsidentenwahl teilweise schon deutlich zugelegt haben:

Glencor: Glencore ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Rohstoffbranche. Der Konzern ist in erster Linie in den Bereichen Metalle Energieprodukte,  Mineralien und Agrarerzeugnisse tätig. In den zurückliegenden 3 Monaten (Stand: Februar 2017) ist der Kurs der Glencore Aktie um etwa 22 % geklettert.

US Steel: Auch die nordamerikanische Stahlbranche schwimmt mit auf der Erfolgswelle. Die Aktie eines der führenden US-Stahlkocher legte im vergangenen Vierteljahr um 37 % zu.

ThyssenKrupp: Auch der europäische Aktienmarkt wird von den vollmundigen Plänen des neuen US-Präsidenten erfasst. Die Aktie des deutschen Stahlproduzenten ThyssenKrupp legt im Laufe der 3 Monate nach dem US-Entscheid überproportional um ca. 7,5 % zu.

HeidelbergCement: Nach einem ersten Kurssprung aufgrund der Ankündigungen Trumps hinsichtlich einer Mauer an der Grenze von Mexiko, konnte die Aktie des süddeutschen Zementherstellers HeidelbergCement anfängliche Gewinne nicht verteidigen. Allerdings sollte der Titel ebenfalls vom Ausbau der US-Infrastruktur profitieren. Zuwachs auf Sicht von 3 Monaten: +1,2 %.

Hochtief: Die hervorragende Positionierung des deutschen Bau-Riesen in den USA zahlt sich aus. Die Aktie von Hochtief startete eine Kursrally und verbesserte sich um knapp 7 % im Beobachtungszeitraum.

Caterpillar: Die Aktie des US-amerikanischen Baumaschinen-Herstellers Caterpillar ist bei Anlegern wegen seiner Dividenden-freundlichen Haltung schon seit eh und je beliebt. Das Papier kam im Jahr 2016 auf eine Dividendenrendite von 4,42 %. Der Anstieg der Aktie des Produzenten von Bulldozern, aller Arten von Baggern, Radladern und anderen Baumaschinen in den zurückliegenden 3 Monaten beläuft sich 5,2 %.

Seit der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump profitiert die internationale Bau- und Rohstoffbranche von den ehrgeizigen Plänen der Infrastruktur in den Vereinigten Staaten. Für Anleger besteht die Möglichkeit sich ebenfalls zu engagieren.

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.

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