So werden Sie künftig vom Staat und den Banken zur Kasse gebeten

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In den nächsten Jahren werden Ihnen Staat und Banken noch tiefer in die Taschen greifen. Denn Geld muss her; egal […] (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

In den nächsten Jahren werden Ihnen Staat und Banken noch tiefer in die Taschen greifen.

Denn Geld muss her; egal wie – selbst wenn dadurch Ihr Vermögen und Ihr Eigentum empfindlich geschmälert bzw. belastet wird.

IWF will Zwangsabgaben auf Vermögen und Eigentum

Wir haben Ihnen aufgezeigt, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Forderungen von 2014 erneut ins Gespräch gebracht hat:

höhere Abgaben auf Sparguthaben in Deutschland, kurzum: höhere Steuern auf Ihr Eigentum.

Diese Zwangsabgabe auf Vermögen (capital levy) soll Ihnen als eine einmalige Maßnahme verkauft werden, die sich scheinbar nicht wiederholt.

So jedenfalls hieß es im damaligen IWF-Bericht Fiscal Monitor.

Eine solche soll wegen der deutlichen Verschlechterung der öffentlichen Finanzen in vielen Ländern erhoben werden, um die Nachhaltigkeit der Schulden wiederherzustellen.

Konkret hieß es 2014 dazu: “Die Höhe der Steuer müsste bewirken, dass die europäischen Staats-Schulden auf das Vorkrisen-Niveau zurückgefahren werden.”

IWF will eine Vermögens-Steuer von 10%

Um die Schulden auf den Stand von 2007 zurückzubringen (z. B. in den Ländern der Euro-Zone), wäre eine Steuer von rund 10% für Haushalte mit einem positiven Vermögensstand notwendig.

Ja, Sie haben richtig gelesen: 10% Ihres Vermögens/Eigentums soll Ihnen genommen werden, sofern Sie “positiv vermögend” sind. Das ist einfach nur unfassbar!

Der durchschnittliche Bürger ist am stärksten von Zwangsabgaben betroffen

Bedenken Sie: Vermögens-Abgaben oder Steuern auf Eigentum treffen immer die breite Masse am stärksten.

Mit ein Grund: Die wirklich Reichen können Ihr Vermögen in globalen Steueroasen, die es immer noch gibt, verstecken.

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IWF warnt massiv vor globalen RisikenBei der jüngsten Frühjahrestagung richtete die IWF-Chefin Christine Lagarde einen dringenden Appell an die globale Staatengemeinschaft. › mehr lesen

Sie als durchschnittlicher Bürger hingegen haben keine Chance Ihr Sparguthaben zu tarnen. Denn dieses liegt für das Finanzamt jederzeit offen.

Erste Anzeichen für eine Vermögens-Abgabe

Bedenken Sie: Keine Partei würde sich der IWF-Forderung nach einer solchen Vermögens-Steuer verweigern; das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Allerdings wird so etwas nur hinter verschlossenen Türen besprochen. Schon bald wird es wohl nur noch um Regularien gehen, sprich:

Gibt es Freibeträge oder nicht? Werden Vermögen wie etwa Einfamilienhäuser mit einbezogen?

Vergessen Sie nicht, dass Zwangsabgaben auf Immobilien schon seit Jahrzehnten im Diskussions-Fokus des Staates sind, um an Geld zu kommen.

Bedenken Sie: Bereits 2016 gab es einen Beschluss der Bundesregierung, die Einheitswerte in Deutschland neu berechnen zu lassen.

War das etwa schon ein Wink für eine Vermögens-Abgabe?

Schmerzhafte Teil-Vernichtung Ihres Vermögens

Doch das ist noch nicht alles, was Ihr Vermögen reduzieren wird.

Sie wissen, dass die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) durch Niedrig-, Null- und Negativ-Zinsen die Sparer seit Jahren enteignet.

Gleichzeitig ermöglicht die EZB, dass sich die Staaten weiter verschulden können.

Der Abbau dieser Schulden wird Sie wie ein Boomerang treffen: mit schmerzhafter Teil-Vernichtung Ihres Vermögens und Sparguthabens.


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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.