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Turbo-„Raus aus den Schulden!“- oder Schnecken-Tilgung?

Turbo- oder Schnecken-Tilgung?

In meinem letzten Beitrag habe ich bereits eine Antwort darauf gegeben, mit welcher Strategie sie besser fahren:

Ein Hoch auf das Schneckentempo!

Denn je länger Sie die Tilgung strecken, desto weniger müssen Sie monatlich zurückzahlen und desto mehr bleibt in ihrer Investitions-Kasse.

Überdies haben Sie die Inflation auf ihrer Seite, die dafür sorgt, dass ihre Schulden massiv schwinden – und das auch ohne eine rasante Rückzahlung.

An dieser Stelle möchte ich auch noch in steuerlicher Hinsicht auf das Thema Tilgung zu sprechen kommen:

Ach ja, die Steuern… Sie kennen meine Ansicht?

NUR aus Steuerspar-Gründen eine Immobilie zu kaufen ist finanzieller Selbstmord

Das bedeutet allerdings nicht, dass man das Thema vernachlässigen sollte ganz im Gegenteil:

Denn wenn Sie als Immobilien-Investor schon bluten müssen, sollten Sie wissen, welche Faktoren Ihre Abgabenlast reduzieren.

Und hier ist es leider Gottes so, dass sich Tilgungs-Zahlungen NICHT steuermindernd auswirken.

Ob Sie nun alle 4 Wochen einen Riesenbatzen vom Darlehen abtragen oder diese Verbindlichkeit im Großen und Ganzen so lassen, wie sie ist:

Die „Stempel-Ritter“ in den Finanzamts-Stuben interessiert das nicht die Bohne. Ergo …

Durch Tilgungen Steuern sparen? Vergessen Sie’s!

Was sehr wohl vor den Augen der Finanzbeamten Gnade findet, sind jene finanziellen Belastungen, die Ihnen die laufenden Ausgaben für Ihre Investments aufbürden:

Falls Sie Kosten für die Instandhaltung Ihrer Immobilie stemmen müssen, können Sie diese abgabenmindernd in Ihrer Steuer-Erklärung angeben.

Das Gleiche gilt, wenn Ihnen die Verwaltung Ihres Objekts auf der Tasche liegt.

Und sogar die Zinsen, die Sie für Ihr Immobilien-Darlehen überweisen müssen, erkennen die Finanzämter als steuermindernd an die ZINSEN, wohlgemerkt, keineswegs die Gelder, die einzig und allein der Darlehens-Tilgung dienen!

Das Motto der RTL-Sendung „Raus aus den Schulden!“ sollten Sie als Investor also keineswegs wörtlich nehmen!

Immobilien zahlen sich im Laufe der Jahre von selbst ab

Machen Sie sich klar, dass sich Ihre Immobilie im Laufe der Jahre von selbst abzahlt – und damit auch Ihre Schulden automatisch Schnee von gestern werden.

Eine rasche Tilgung sorgt zwar für ein gutes Gefühl, aber auch für eine miese Liquidität. Und dieser Missstand ist Gift für weitere Investitions-Pläne.

Halten Sie es wie einer meiner Geschäftsfreunde, der sich einen Namen als Deutschlands Schuldner-Papst gemacht hat.

Sein Credo lautet: „Schulden liegen nicht wie Kohlen vor der Haustür.“

Warum sich graue Haare wachsen lassen wegen einer Sache, die, bei Licht betrachtet, gar nicht existiert und von selbst verschwindet – wenn Sie keinen groben Fehler machen!?

Keinen Fehler machen Sie, wenn Sie beim nächsten Mal wieder dabei sind. Bleiben Sie mir gewogen!

1. November 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Paul Misar. Über den Autor

Paul Misar, Entrepreneur mit aktuell 11 Firmen (einigen davon im Immobilienbereich), Bestseller-Autor, Speaker of the Year 2013 und gefragter Experte auf dem Gebieten“ finanzielle Freiheit“ und  Immobilien.

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