Das geht auch: Überweisen mit der Kreditkarte

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An der Kasse gehören sie zum Alltag. Aber wie sinnvoll ist das Überweisen mit der Kreditkarte? In diesem Artikel erfahren Sie es. (Foto: Valeri Potapova / Shutterstock.com)

Vielleicht kennen Sie es selbst von sich oder Ihrer Partnerin beziehungsweise Ihrem Partner. Beim Shopping-Marathon oder beim teuren Abendessen gilt das Motto: Augen zu, Kreditkarte durch.

Doch Sie können auch das Überweisen mit der Kreditkarte vornehmen – wir informieren Sie darüber, wann diese Möglichkeit besteht und wie Sie sie nutzen können.

Überweisen mit der Kreditkarte – nicht bei allen Anbietern möglich

Sie fahren in den Urlaub und müssen dennoch Überweisungen tätigen? Dann können Sie den TAN-Generator getrost zu Hause lassen. Die Alternative ist das Überweisen mit der Kreditkarte,  die ohnehin in den meisten Fällen im Reisegepäck ist.

Wenn Sie beispielsweise Besitzer einer Visa Card sind, können Sie das Geld auch mit dieser überweisen. Wenn Ihr Kreditkartenanbieter das Überweisen per Kreditkarte ermöglicht, bekommen Sie bei diesem in Regel eine spezielle Software.

Diese müssen Sie auf Ihrem Computer installieren und loggen sich dann mit User-ID und Passwort ein. Um das Überweisen mit der Kreditkarte vorzunehmen, benötigen Sie allerdings vorab einen Code. Das soll die Sicherheit erhöhen.

Dieser wird Ihnen per SMS zugesandt. Erst mit diesem Code können Sie das Überweisen mit der Kreditkarte starten und die Empfänger-Daten in die Eingabemaske eintippen.

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Überweisen mit der Kreditkarte – ähnlich wie Online-Banking

Der Ablauf ist also sehr ähnlich zum Online-Banking, nur dass Sie hier mit einer speziellen Software auf Ihrem Computer arbeiten und dass der Überweisungsbetrag nicht von Ihrem Bankkonto, sondern von Ihrer Kreditkarte abgebucht wird.

Das Überweisen mit der Kreditkarte kann dann für Sie vorteilig sein, wenn Sie in einem Monat knapp bei Kasse sind, der Überweisungsbetrag aber trotzdem fällig wird. Denn die Kreditkartenabrechnung erfolgt in der Regel nur zum Ende des Monats. So verschaffen Sie sich also einen Puffer, um die Liquiditätslücke zu decken.

Wichtig: Prüfen Sie immer, wie viele Gebühren anfallen

Wenn Sie diese Alternative in Anspruch nehmen, um aus der Not oder wegen Liquiditätsengpässen Geld mit der Kreditkarte zu überweisen, sollten Sie auf jeden Fall nach Gebühren fragen. Auch mögliche Kosten für die Software und deren Nutzung könnten entstehen. Nur selten bieten Banken Service an, den sie sich nicht zusätzlich vergüten lassen.

Verschaffen Sie sich also einen Überblick, welche Kostenpunkte durch das Überweisen mit der Kreditkarte entstehen könnten. Schmälern Gebühren für die Einrichtung der Software und Überweisung per Kreditkarte den Betrag enorm, sollten Sie diese Variante auf jeden Fall überdenken.

Unser Fazit: Das Überweisen mit Kreditkarte kann eine Alternative für Sie darstellen, wenn Sie Liquiditätsengpässe haben. Hinterfragen Sie aber das Angebot des Kreditkarteninstituts.


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Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.