Valorensymbol: Warum haben manche Aktien 3, andere 4 Buchstaben?

An der Börse werden Aktien mit sogenannten Valorensymbolen ausgestattet. Dabei werden mal mehr, mal weniger Buchstaben benutzt. (Foto: Ti ser / shutterstock.com)

Aktien, die an der New York Stock Exchange (NYSE) und der NYSE Amex Equities (früher AMEX) gehandelt werden, haben normalerweise Valorensymbole mit 3 oder weniger Buchstaben.

Im Gegensatz dazu bestehen die Börsenkürzel von Aktien, die an der NASDAQ gehandelt werden, aus 4 Buchstaben.

Da die Symbole lediglich eine Abkürzung des Unternehmens darstellen, besteht kein signifikanter Unterschied zwischen Symbolen aus 3 oder 4 Buchstaben.

Dennoch sollte man aufpassen, wenn dem Valorensymbol noch zusätzliche Buchstaben angehängt werden.

Dafür gibt es mehrere Gründe:

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  • Handelt es sich um eine Prioritätsaktie, so werden das Kürzel „PR“ sowie der Buchstabe, der die Aktiengattung beschreibt, angehängt.

    Ein Beispiel: Cory’s Tequila Corporate Preffered A-shares à CTC.PR.A

  • Wenn das Unternehmen über mehrere gehandelte Aktien verfügt, wird die Aktiengattung (A oder B) zum Symbol hinzugefügt.

    Ein Beispiel: Berkshire Hathaway à BRH.A und BRK.B

  • Wird die Aktie an den „Pink Sheets“ oder am „Over-The-Counter Bulletin Board“ gehandelt, folgen die Zusätze „PK“ oder „OB“.
  • An der NASDAQ wird ein fünfter Buchstabe hinzugefügt, wenn das Unternehmen straffällig in Bezug auf bestimmte gesetzliche Bestimmungen geworden ist.

    Ein Beispiel: Der Buchstabe „Q“ wird angehängt, wenn das Unternehmen bald Insolvenz anmelden muss.


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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.