Vermieter: Kosten für fremden Sperrmüll

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Als Vermieter können Sie Ihre Kosten für Sperrmüll über die Betriebskostenabrechnung auf Ihre Mieter umlegen. (Foto: Alexander Raths / Shutterstock.com)

Seit mehreren Jahren schwelte der Streit bereits und jetzt haben die Bundesrichter ein Machtwort gesprochen.

Ein erfreuliches Urteil für Vermieter: Kosten für Sperrmüll können Sie über die Betriebskostenabrechnung auf Ihre Mieter umlegen. Dies geht aus einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs hervor.

Dies gilt auch dann, wenn der Sperrmüll durch Fremde einfach abgelegt wurde:

BGH: Sperrmüll sind laufende Kosten

Der Bundesgerichtshof (BGH) weist darauf hin, dass es sich bei den Kosten für Sperrmüll um laufende Kosten handelt:

Die Kosten für die Müllbeseitigung fallen immer dann an, wenn der Hausflur, die Einfahrt oder sonstige gemeinschaftlich genutzte Flächen als Mülldeponie zweckentfremdet werden.

Mieter müssen also für die Entsorgung von fremdem Sperrmüll zahlen, während bislang Sie als Vermieter auf Ihren Kosten sitzen blieben.

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Doch jetzt können Sie diese Kosten auf Ihre Mieter über die Betriebskostenabrechnung umlegen.

Bundesgerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 137/09

Ein richtiges und wichtiges Urteil vom BGH, denn als Vermieter können Sie sicherlich ein trauriges Liedchen vom Sperrmüll-Tourismus singen.

Immer häufiger wird Müll einfach irgendwo abgeladen und die Müllsünder scheren sich nicht eine Sekunde darum, dass jemand für die Entsorgung zahlen muss.


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Tino Hahn
Von: Tino Hahn.