Vermögens-Aufbau und Rendite: Tipps in Zeiten der Negativ-Zinsen

Wir haben Ihnen bereits prophezeit, dass die Zeiten für deutsche Sparer noch schwieriger werden. Denn die Nullzins-Politik wird auch für […] (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Wir haben Ihnen bereits prophezeit, dass die Zeiten für deutsche Sparer noch schwieriger werden.

Denn die Nullzins-Politik wird auch für Privat-Anleger flächendeckend zur Negativzins-Politik verkommen. Darauf können Sie wetten.

Schon jetzt greifen einzelne Banken ihren Kunden und Sparern dahingehend in die Taschen.

Sinkende Rendite, steigende Preise

Sie wissen auch, dass die durchschnittliche jährliche Rendite des deutschen privaten Finanz-Vermögens von einst 6% auf mickrige 3,4% gefallen ist.

Hinzu kommt, dass in den vergangenen 25 Jahren die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe von rund 9 auf 0% degeneriert ist.

Stark anziehende Energie-Preise werden die Inflation weiter antreiben und für kräftige Rückgänge der realen Gesamt-Renditen sorgen.

So wird in nicht allzu ferner Zukunft aller Voraussicht nach die reale Gesamt-Rendite negativ.

Alternativ können Sie in Wertpapiere anlegen. Dabei sollten Sie jedoch wichtige Aspekte beachten, um so die Risiken zu managen.

Risiko-Manager für Anleger

Dazu gehört, dass Sie wissen müssen, dass Investoren lediglich versuchen, Kursentwicklungen vorherzusagen; und zwar anhand von Geschäfts-Berichten, Marktanalysen oder Ad-hoc-Meldungen.

Aber man kann es auch so sehen: Das ist fast immer reine Zeitverschwendung.

Kursentwicklungen lassen sich auf diese Weise nicht systematisch prognostizieren. Denn die aktuellen Kurse berücksichtigen derartige Informationen bereits.

Was Sie jedoch genauer und mithilfe von entsprechender Informations-Technologien und modernen finanzökonometrischen Verfahren prognostizieren können, sind die Risiken.

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Agieren Sie dabei jedoch keineswegs emotional, sondern rational.

Lassen Sie sich nicht von Ihren Gefühlen leiten

Privat-Anleger, die ihr Geld selbst anlegen und verwalten, verkaufen in einer andauernden Abschwung-Phase irgendwann ihre Wertpapiere, weil sie Angst vor noch größeren Verlusten haben.

Stattdessen legen sie ihr Geld lieber auf vermeintlich sichere Tagesgeld- und Sparkonten, wo es jedoch täglich an Kaufkraft verliert.

Zumeist kehren diese Privat-Anleger viel zu spät in den Markt zurück und verpassen damit die Rendite in der Aufschwung-Phase.

Faustregel für Anleger

Auf eine überdurchschnittlich risikoreiche Zeitspanne (Tag oder Monat) folgt mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder eine überdurchschnittlich turbulente Zeitspanne.

Dabei gilt zu beachten: Überdurchschnittliche Volatilität geht eher mit Verlusten einher, während in unterdurchschnittlichen Phasen eher der Trend dominiert.

Tipps für Anleger

Die Anlage-Kosten sollten nicht über 1% pro Jahr liegen.

Damit sind Konto- und Depot-Führung, Fonds-Gebühren mitsamt eventuell fälliger Ausgabe-Aufschläge und Performance-Gebühren sowie Handels-Kosten für Portfolio-Umschichtungen gemeint.

Wie können Sie das erreichen? Nachfolgend verraten wir es Ihnen:

  • Investieren Sie selbstständig in kostengünstige Indexfonds.
  • Schichten Sie selten um.
  • Nutzen Sie dazu einen digitalen Vermögens-Verwalter (Robo-Advisor). Dieser agiert kostengünstig, weil er viele Prozesse automatisiert und auf irrelevante und kostspielige Vertriebler oder teure Filialnetze verzichtet.
  • Die automatisierte Vermögens-Verwaltung kann Ihnen auch ein abgestimmtes Portfolio erstellen, das laufend an die individuelle Risiko-Toleranz angepasst wird.
  • Achten Sie darauf, dass der Robo-Advisor nach dem Kreditwesengesetz (§ 32) auch ein echter Online-Vermögens-Verwalter ist – und nicht nur ein Finanzanlagen-Vermittler.
  • Oder setzen Sie auf Vermögens-Verwalter und Fondsmanager, die transparent mit dem Thema Risiko umgehen. Damit ist auch gemeint, dass aus ihren AGBs hervorgehen muss, ob Rückvergütungen oder Erfolgs-Provisionen abkassiert werden – und somit Ihre Rendite negativ beeinflusst.
  • Beachten Sie jedoch immer:  Die Vermögens-Anlage in Kapitalmärkte ist mit Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

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© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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