Wann jagen Investoren dem Markt hinterher? Ist das eine schlechte Taktik?

Im Normalfall „jagt ein Investor dem Markt hinterher“, wenn er erst dann eine Aktie kauft, nachdem sie stark angestiegen oder […]

Im Normalfall „jagt ein Investor dem Markt hinterher“, wenn er erst dann eine Aktie kauft, nachdem sie stark angestiegen oder überbewertet sind. Ein Investor, der erst aussteigt, nachdem die Aktie rapide abgesunken ist, jagt ebenfalls dem Markt hinterher.

Beide Möglichkeiten bedeuten, dass der Investor einem Trend blind gefolgt ist, ohne über den Sinn seines Handels nachzudenken. Viele Investoren begehen diesen Fehler und müssen mit hohen Verlusten rechnen.

Während der Dotcom-Blase wollten viele Investoren beispielsweise von den hohen Kursen der Internet- und Technologieaktien profitieren. Nachdem die Blase im Jahre 2000 zum Platzen gebracht wurde, wurden viele Investoren, die erst spät eingestiegen waren, überrascht und verloren hohe Summen.

Investoren, die dem Markt hinterher jagen, basieren ihre Entscheidungen meist auf Emotionen und nicht auf genauen Überlegungen, Statistiken und Finanzdaten. Daher wird diese Strategie stark kritisiert und von allen Finanzexperten abgelehnt.

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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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