Warum die IFA wertvolle Hintergrundinformationen liefert

Der technologische Fortschritt wird zu einem regelrechten Nachfrageschub bei Haushaltsrobotern sorgen. (Foto: newroadboy / Shutterstock.com)

Die IFA ist eine der ältesten Industriemessen Deutschlands und für mich eine absolute Pflichtveranstaltung. Die erste Messe fand bereits im Jahr 1924 statt.

Unter den 1.805 Ausstellern sind zahlreiche Robotik-Firmen vertreten, die dort ihre neusten Produkte vorstellen.

Für Technologie-Anleger sind solche Messen ein absoluter Glücksgriff. Denn innerhalb kürzester Zeit bekommt man dort einen Überblick über den technischen Fortschritt.

Man kann nicht nur mit Vertretern der Unternehmen sprechen, sondern auch mit Großhändlern, Kunden und am wichtigsten – mit den Konkurrenten der Firmen.

Erstes Fazit: Der Konkurrenzdruck bei Saugrobotern nimmt dramatisch zu.

Die kräftigen Wachstumsraten von 40% im ersten Halbjahr haben den Wettbewerb angefacht.

Auf der IFA in Berlin präsentierten zahlreiche Firmen ihre Neuheiten

Dabei sind die Fortschritte enorm: Miele schafft mit seinem neuen Modell Scout RX2 eine dreifach höhere Staubaufnahme von Teppichböden im Vergleich zu den Vorgängermodellen.

AEG hat seinen neuen RX9 fast dreieckig gebaut. Dadurch und durch die zusätzlichen Seitenbürsten, können die Ecken und die Kanten entlang der Wände um bis zu 80% effektiver gereinigt werden.

Der Saugroboter soll auch Erhebungen von bis zu 22 Millimeter überwinden – was üblichen Teppichkanten und Kabeln entspricht.


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Mit einer Höhe von nur neun Zentimetern kann der Saugroboter auch unter niedrige Möbel fahren.

Es gibt inzwischen sogar Geräte, die verschiedene Reinigungsarten kombinieren. Die Modelle von Ecovacs Robotics saugen dank neuer Technologie und eines Wassertanks Parkett, Laminat und Fliesen nicht nur ab, sondern wischen diese auch nass.

Das Modell 930 erkennt dabei selbstständig, um welchen Bodenbelag es sich handelt. Eines haben alle Geräte gemeinsam. Sie haben deutlich mehr intelligente Technik verbaut als früher.

Die Fortschritte bei der Sensorik sind gewaltig.

Die Roboter vermessen heute erst einmal den Raum und berechnen den Weg mit der geringsten Energiebelastung. Zugleich sind die Geräte deutlich günstiger.

Vor diesem Hintergrund gehe ich stark davon aus, dass der gestiegene Wettbewerb und Preisdruck zulasten des Marktführers iRobots gehen wird.

Darum setzen wir auf Basistechnologien

Der Markt für Serviceroboter entwickelt sich gerade sprunghaft nach oben. Das Marktforschungsinstitut Gartner sieht enormes Potenzial: Der weltweite Absatz soll binnen drei Jahren von derzeit 40 Millionen auf dann 880 Millionen Einheiten im Jahr steigen.

Dennoch ist es manchmal schwierig, die Gewinner von den Verlierern zu trennen. Bei vielen kleineren Unternehmen kann ein neues Produkt den Aufstieg beschleunigen oder auch den Untergang besiegeln.

Um das Risiko von zu starkem Wettbewerb und aufkommenden Preisdruck zu umgehen, setzen wir daher auf sogenannte Basistechnologien.

Das sind Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die bei Robotik-Technologien unverzichtbar sind. Hierzu gehören unter anderem Sensoren (Hexagon), Antriebssysteme (Parker Hannifin), Bildverarbeitung (Cognex), Chips (Intel, Ambarella) oder auch Spracherkennung (Nuance Communications).

Mit diesen Unternehmen setzen Sie nicht auf ein einzelnes Produkt, sondern profitieren vom großen Trend der zunehmenden Automatisierung.

Fazit: Der zunehmende technologische Fortschritt wird laut Experten zu einem regelrechten Nachfrageschub bei Haushaltsrobotern sorgen.

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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