Was sind „big uglies“?

„Big uglies“ sind Anleihen, die für Investoren nicht attraktiv genug sind. Insbesondere Unternehmen der Stahl-, Bergbau- und Ölindustrie werden als […] (Foto: newroadboy / Shutterstock.com)

„Big uglies“ sind Anleihen, die für Investoren nicht attraktiv genug sind. Insbesondere Unternehmen der Stahl-, Bergbau- und Ölindustrie werden als „big uglies“ betrachtet, da Anleger in der heutigen Zeit lieber in neue Technologien investieren.

Da die Aktien der Firmen, die in diese Kategorie fallen, mittlerweile recht unbeliebt sind, werden sie – zu Unrecht – auch zu relativ niedrigen Preisen anstatt zu ihrem Realwert gehandelt.

Die Vorteile der „big uglies“

Denn obwohl die „big uglies“ auf den ersten Blick unattraktiv wirken, bieten sie doch auf lange Sicht eine verlässliche Quelle für Gewinne, Wachstum und Dividenden.

Aktienhändler, die lediglich auf das schnelle Geld achten, ignorieren oftmals Investitionen mit niedrigem Kurs-Gewinn-Verhältnis, wie das der „big uglies“.

Versierte Anleger sehen jedoch die Vorteile, die solche Aktien ihren Portfolios einbringen.

Im Falle eines Rückgangs der Märkte ist es im Endeffekt auch egal, welche Anleihen vielleicht „schicker“ wirken als andere.

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Denn dann werden sich alle Investoren wieder den „big uglies“ zuwenden, um von den sicheren Gewinnen, die sie langfristig einfahren, doch noch zu profitieren.

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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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