Was sind nicht eingetragene Wertpapiere oder Aktien?

Wertpapiere müssen generell durch die SEC eingetragen. Doch wieder einmal gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel. (Foto: MR.LIGHTMAN1975 / Shutterstock.com)

Bevor Wertpapiere – wie auch Aktien, Rentenpapiere und Schuldscheine – offiziell zum Verkauf angeboten werden, müssen sie durch die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (engl. „Securities and Exchange Commission“ bzw. SEC) eingetragen werden.

Somit gilt jede Aktie, die über keinen wirksamen Antrag auf Börsenzulassung bei der SEC verfügt, als „nicht eingetragen“.

Findet ein Wertpapierverkauf vor der tatsächlichen Eintragung statt, gilt dies – inklusive Versuch – als Schwerverbrechen.

Dennoch gibt es einige Ausnahmeregelungen.

So können Unternehmen in Privatbesitz Aktien an ihre leitenden Mitglieder und ihren Vorstand emittieren. Dabei müssen neue Aktionäre allerdings die SEC informieren, bevor sie Aktien an andere emittieren.

Außerdem können Unternehmen Kapital erwirtschaften, indem sie Investitionen von Einzelpersonen außerhalb der Firma anwerben. Diese Investoren müssen allerdings als „qualifizierte Anleger“ gelten.

Die SEC definiert dabei einen „qualifizierten Anleger“ als Person, die über ein Nettovermögen von mindestens 1 Million Dollar oder einem jährlichen Einkommen von mehr als 200.000 Dollar verfügt.

In diesem Zusammenhang können „qualifizierte Anleger“ allerdings auch Opfer betrügerischen Wertpapierkaufs an Private werden.

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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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