Was sind Vorratsaktien?

Vorratsaktien, ausgegebene Aktien, Streubesitz – es gibt bestimmte Optionen, wie Firmenanteile vergeben können. (Foto: Monster Ztudio / shutterstock.com)

Jede Firma verfügt über eine autorisierte Anzahl an Aktien, die sie legal emittieren kann.

Die sogenannten ausgegebenen Aktien beschreiben dabei die Anteile von Investoren – inklusive solche von Vorstandsmitgliedern und Insidern.

Im Gegensatz dazu umfasst der Streubesitz alle Anteile, die nur durch die Öffentlichkeit erworben werden können.

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Vorratsaktien sind Beteiligungen, die vorher Teil des Streubesitzes und der ausgegebenen Aktien waren, aber anschließend durch die Firma erworben und stillgelegt wurden.

Diese Wertpapiere verfügen über kein Stimmrecht und schütten keine Dividende aus.

Eine Firma kann darüber entscheiden, ob sie eigene Vorratsaktien auf unbestimmte Zeit zurückhält, sie erneut an die Öffentlichkeit emittiert, oder sie sogar komplett annulliert.


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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.