Wasserstoff-Aktien: Profitieren Sie vom Brennstoffzellen-Hype

Wasserstoff – shu petrmalinak

Wasserstoff ist als einer der Energieträger der Zukunft in immer mehr Fahrzeugen im Einsatz - und somit werden auch Wasserstoff-Aktien lukrativ. (Foto: petrmalinak / Shutterstock.com)

Inhalt
Inhaltsverzeichnis

Wasserstoff ist der fehlende Baustein für den Klimaschutz und die Energiewende“, meint Jeannette Uhlig von der Deutschen Energie-Agentur. Doch nicht nur dank dieser Eigenschaft befindet sich die Brennstoffzellen-Technologie stark im Aufwind und gilt alsEnergieträger der Zukunft. Ob für Nutzfahrzeuge, Züge, PKW oder zur Speicherung von überschüssigem Wind-, Sonnen- und Nachtstrom: Die Anwendungsbereiche für Stromerzeugung durch Wasserstoff werden immer zahlreicher.

So fahren beispielsweise die Maut-Überwachungsfahrzeuge des Bundesamts für Güterverkehr (BAG) bereits mit Wasserstoffantrieb und auch der Onlinehändler Amazon setzt in seinen Lagerhäusern auf Gabelstapler mit Brennstoffzellen-Antrieb. Die mittlerweile sehr ausgereifte Technologie steht nach langem Warten kurz vor dem endgültigen Durchbruch. Im Jahr 2018 lag das Marktvolumen geschätzt bei 4,5 Mrd. USD. Grand View Research rechnet bis zum Jahr 2025 mit einem Marktwachstum von ca. +21 % p.a. auf knapp 25 Mrd. USD.

Anleger, die rechtzeitig auf die richtige Wasserstoff-Aktie setzen, könnten in den kommenden Jahren enorme Gewinne einfahren und ihren Einsatz vervielfachen.

Enormes Potenzial der Wasserstoff-Technologie im Bereich E-Mobility

Das größte Marktpotenzial der Brennstoffzelle liegt eindeutig im Bereich E-Mobility. Unter anderem haben die Automobilhersteller Honda, Toyota, Hyundai, Renault und Mercedes-Benz bereits mit Brennstoffzellen betriebene Wasserstoff-Fahrzeuge zur Serienreife gebracht. Allen voran Toyota. Die Japaner haben bereits knapp 10.000 Wasserstoff-Fahrzeuge des Typs Mirai verkauft, davon 200 in Deutschland. Auch Audi, BMW, Daimler und Ford setzen mit hohen Investitionen auf Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie. Genau wie chinesische Konzerne, die Brennstoffzellen als Antriebs-Technologie etablieren wollen.

Der Toyota Mirai ist das erste in Großserie produzierte Fahrzeug mit Wasserstoff-Brennstoffzelle. © Tofudevil / Shutterstock.com

Was viele nicht wissen: Wie reine Elektroautos werden auch Wasserstoff-Autos mit einem Elektromotor betrieben. Der Unterschied besteht darin, dass Brennstoffzellen in den Fahrzeugen Wasserstoff in Strom umwandeln, während E-Autos mit Akkus als Stromspeicher ausgestattet sind. Bislang sind Technologieunternehmen auf dem Wasserstoff-Markt noch eher klein und meist unprofitabel. Doch nun mischt erstmal ein größeres Unternehmen mit einer dreistelligen Millionen-Investition die Branche auf. Die Aktie des stetig wachsenden Unternehmens befindet sich in einem klaren langfristigen Aufwärtstrend und dürfte weiter zulegen. Doch der Reihe nach.

Wasserstoff: Treibstoff mit hohem Wirkungsgrad

In einer Brennstoffzelle reagiert ein kontinuierlich zugeführter Brennstoff (zum Beispiel Wasserstoff) mit einem Oxidationsmittel (hier Sauerstoff aus der Luft). In diesem sehr effizienten elektrochemischen Prozess entstehen Strom, Wasser und etwas Wärme. Der notwendige Wasserstoff, ein farb- und geruchloses Gas wird durch Elektrolyse gewonnen. Dabei handelt es sich um einen Prozess, bei dem elektrischer Strom eine sogenannte Redoxreaktion erzwingt: Wasser (H2O) wird in die chemischen Elemente Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O2) aufgespalten. Der Wasserstoff wird dann durch Druck verflüssigt und so transportfähig.

Der Aufbau einer Brennstoffzelle ähnelt dem Aufbau einer Batterie. Auch hier gibt es zwei Elektroden, eine Anode (Pluspol) und eine Kathode (Minuspol). Durch die chemische Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff zwischen Anode und Kathode entsteht neben Wasser auch Energie, die in Form von Ionen durch einen leitfähigen Elektrolyten von einer zur anderen Elektrode transportiert werden. Dieser Vorgang hat einen sehr hohen Wirkungsgrad und wird auch als „kalte Verbrennung“ bezeichnet, im Unterschied zur Verbrennung in Turbinen oder Motoren. Da keine größeren mechanische Abläufe wie bei Kolben und Getriebe in konventionellen Antrieben notwendig sind, gilt die Brennstoffzellen-Technologie als sehr verschleiß- und wartungsarm.

Die Geschichte der Brennstoffzelle

Die Methode, durch Oxidation von Wasserstoff elektrische Energie zu erzeugen, ist bereits 180 Jahre alt. Dem britischen Physiker Sir William Grove gelang es 1839 erstmals, den Prozess der Elektrolyse, der Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, umzukehren. Da Spannung und Stromfluss der vorgestellten „galvanischen Gasbatterie“ jedoch zu gering waren, setzte sich die Brennstoffzelle damals nicht gegen Elektrodynamo und Verbrennungsmotoren durch. Lediglich zur Befüllung von Ballons und Zeppelinen wurde Wasserstoff bis in die 40iger Jahre genutzt, dann jedoch durch sicherere Stoffe abgelöst.

In den 1950iger Jahren wurde die Brennstoffzelle dann zum Antrieb von U-Booten und später in der Raumfahrt eingesetzt. In diesen Bereichen spielten die hohen Kosten nur eine geringe Rolle. In den 1990iger Jahren stand die Technologie dann kurz vor dem Durchbruch auf dem Massenmarkt. Allerdings sorgte billiges Öl dafür, dass sich die Investitionen in die Technologie noch nicht auszahlten und Forschungsprogramme vorerst auf Eis gelegt wurden.

Nun steht die Brennstoffzelle vor dem endgültigen Durchbruch, denn mit steigenden Produktionszahlen fallen auch die bislang hohen Preise.

„Die Zukunft fährt elektrisch und tankt Wasserstoff“

Die Wissenschaftler vom Zentrum für Brennstoffzellen-Technik (ZBT) in Duisburg sind überzeugt: „Die Zukunft fährt elektrisch und tankt Wasserstoff“. Die Ingenieure des ZBT sehen beispielsweise noch einiges an Potenzial um die Brennstoffzellentechnologie effizienter und günstiger zu machen: So wird erforscht bei welcher Temperatur Wasserstoff optimal betankt und mit welchem Druck er gespeichert werden kann, damit der Treibstoff möglichst effizient und sicher in der Elektromobilität eingesetzt werden kann. Auch die „Power-to Gas“-Technologie wird weiterentwickelt.

„Power-to Gas“: Wasserstoff aus Ökostrom ist das „neue Öl“

Dabei wird überschüssiger Wind- und Sonnenstrom (oder auch Biogas) in Wasserstoff umgewandelt und so gespeichert. Dieser steht dann beispielsweise für Wasserstoff-Tankstellen zur Verfügung.  So wird aus Ökostrom gewonnener Wasserstoff bereits als das neue Öl bezeichnet. Denn der Strom aus den zehntausenden Windrädern und Millionen von Solaranlagen auf Dächern fließt extrem unstetig, so wie das Wetter eben gerade spielt. Power-to-Gas-Anlagen könnten in Spitzenzeiten, in denen zu viel Strom aus Wind und Sonne ins Netz gespeist wird als Speicher fungieren. Nicht benötigter Strom wird in Wasserstoff umgewandelt, um damit später wieder Strom zu erzeugen, entweder in Wasserstofffahrzeugen oder alternativ in Gaskraftwerken. So kann eine bislang kaum genutzte Energiequelle erschlossen werden: Das neue Öl.

Auch die Bundesregierung setzt auf die Brennstoffzellen-Technologie

Die deutsche Bundesregierung hat das Potenzial der Brennstoffzellentechnologie ebenfalls erkannt und verkündete zuletzt eine Intensivierung der Forschung auf diesem Gebiet. Ziel ist es, die umweltfreundliche Wasserstoffmobilität auch in Deutschland möglichst rasch zu einer konkurrenzreifen Antriebsalternative zu machen. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: „Die Bundesregierung wird bis Ende 2019 eine Nationale Wasserstoffstrategie auflegen. Denn: Wasserstoff eröffnet in unserem Land riesige neue Chancen. Die Strategie verzahnt Klima-, Wirtschafts- und Innovationspolitik.“. In Bitterfeld in Sachsen-Anhalt eröffnete Ministerpräsident Reiner Haseloff kürzlich ein sogenanntes Wasserstoffdorf. Auf 12.000 Quadratmetern hat das „HYPOS“ (Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany) genannte Konsortium ein Versuchsfeld aufgebaut. Im „H2-Netz“ soll die Verteilung von Wasserstoff bis hin zum Anschluss an Privathaushalte simuliert werden. Am Konsortium sind mehr als 100 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen beteiligt. Die Vision lautet in Zukunft einmal ganze Städte emissionsfrei mit Strom zu versorgen.

Entscheidende Vorteil gegenüber reinen E-Autos: Betankung in wenigen Minuten und hohe Kilometer-Reichweiten

Das reine Elektroauto ist bei Weitem nicht so toll, wie uns die Politik weismachen will. Die Brennstoffzelle, die bislang im Fahrzeugmarkt noch ein Nischendasein führt, hat gegenüber batteriebetriebenen Antrieben entscheidende Vorteile: Die Betankung mit Wasserstoff dauert wenige Minuten und die Reichweiten liegen dabei je nach Tankgröße sogar deutlich über denen von Benzin- oder Dieselmotoren. Vor allem die relativ geringe Reichweite ist nach wie vor ein Hauptgrund, warum Elektrofahrzeuge gemieden werden. Im Winter bei Minusgraden oder durch Nutzung von Heizung, Klimaanlage, Radio und Licht wird aus einer offiziell angegebenen Reichweite von 400 km dann z.B. nur noch 250 oder 300 km. Nicht so bei Wasserstoff-Fahrzeugen. Und das Beste: Aus dem Auspuff kommen nur einige Tropfen Wasser.

Infrastrukturproblem bei Lademöglichkeiten für E-Autos

Auch explodierende Preise bei den knappen Batterierohstoffen Kobalt und Lithium könnten für Elektrofahrzeuge mit Akku-Betrieb mittel- bis langfristig zum Engpassfaktor werden. Entscheidender ist jedoch ein Infrastrukturproblem, das bislang scheinbar kaum jemand auf der Rechnung hat. So wie aktuell hier und da Parkplätze mit Steckdosen auszustatten ist natürlich kein Problem. Was aber, wenn wie von der Bundesregierung angepeilt bis zum Jahr 2030 tatsächlich zehneinhalb Millionen E-Fahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sind? Um diese Menge an Fahrzeugen mit Strom zu versorgen müsste in der Stadt und auf dem Land eine schier unvorstellbare Zahl an Parkmöglichkeiten mit Lademöglichkeiten ausgestattet werden. Und nicht selten dürften fehlende Strom-Parkplätze zu liegenbleibenden Fahrzeugen führen. Auch Vandalismus könnte zu einem Problem werden, denn eine effektive Überwachung aller Ladestationen wäre teuer und ist daher kaum realisierbar.

Wasserstoff-Tankstellennetz billiger als Hunderttausende Akku-Ladestationen

Das Infrastrukturproblem könnte sich früher oder später zum Flaschenhals für batteriebetriebene Fahrzeuge erweisen. Die Kosten für ein flächendeckendes Tankstellennetz zur Versorgung mit Wasserstoff wären Studien zufolge erheblich deutlich günstiger als der Ausbau des Ladenetzes für batterieelektrische Fahrzeuge. Wasserstoff-Zapfsäulen lassen sich leicht in das bestehende Tankstellennetz integrieren. Nicht zuletzt deswegen unterstützen Tankstellenkonzerne wie Shell die Wasserstofftechnologie massiv.

Ölkonzern Shell errichtet die größte Wasserstoff-Produktionsanlage der Welt

Tankstellen für Wasserstoff sind bisher rar gesäht – doch das soll sich nun ändern. © Eric Shambroom / Shell

In der Shell-Raffinerie Rheinland bei Köln will der Energiekonzern nun mittels Ökostrom Große Mengen Wasserstoff produzieren. Immerhin 20 Mio. Euro investieren Shell und die Europäische Union gemeinsam, um die bisher größte Elektrolyse-Anlage der Welt mit einer Kapazität von zehn Megawatt Strom zu bauen. Die Eröffnung ist bereits im kommenden Jahr 2020 geplant. Die gewonnene Energie soll für industrielle Prozesse verwendet werden, die in den Anlagen vor Ort stattfinden. Raffineriechef Dumoulin bezeichnet die Wasserstoffproduktion aus Ökostrom als den „vielleicht entscheidende Baustein, um Industrie und Klimaschutz zusammenzubringen“. Ein durchaus vielversprechender Ansatz in Zeiten in denen Zigtausende Schüler jeden Freitag für saubere Energie und CO2-Vermeidung demonstrieren.

Nachteile: (Noch) hohe Kosten und dünnes Tankstellennetz

Auch die Wasserstoff-Technologie hat natürlich Nachteile. Die Entwicklung und die komplexe Technologie verursachen hohe Kosten, so dass die Brennstoffzelle aktuell noch zu teuer für den Massenmarkt ist. Ein Wasserstoff-Pkw kostet in Deutschland aktuell noch 70.000 bis 80.000 Euro und ist damit laut „Automobilpapst“ Ferdinand Dudenhöffer noch „inakzeptabel“. Erst durch Produktion in Großserien und Skaleneffekte dürfte sich dies ändern. Doch hier beißt sich die Katze in den Schwanz, denn so lange die Fahrzeuge noch zu teuer sind, wird es auch keine Massenproduktion geben. Daher dürften vor allem Effizienzsteigerungen und Ersatzmaterialien z.B. für das im Katalysator verwendete Platin für niedrigere Kosten und damit eine steigende Nachfrage sorgen. Toyota geht hier wieder einmal voran und kündigte deutliche Preissenkungen für Wasserstoffautos an.

Auch das noch dünne Tankstellen-Netz ist ein Thema, das viele Verbraucher vom Kauf eines Wasserstoff-Fahrzeugs abhält. Aktuell gibt es deutschlandweit gerade einmal 71 Wasserstoff-Tankstellen, etwa alle zwei Wochen kommt eine neue dazu. So sollen bis zum Jahresende 2019 hierzulande insgesamt 100 Wasserstoff-Tankstellen in Betrieb sein. Maßgeblich beteiligt ist das Konsortium H2 Mobility, an dem Daimler, OMV, Total, Shell, Linde und Air Liquide beteiligt sind.

H2 Mobility ist DER Dienstleister für Wasserstofftankstellen in Deutschland. © Lukassek / Shutterstock.com

Um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen, wären Schätzungen zufolge deutschlandweit rund 1.000 Zapfsäulen notwendig. Das ist laut H2 Mobility durchaus zu bewerkstelligen, vor allem durch die Aufrüstung bestehender Tankstellen-Netze. Deren Betreiberkonzerne haben ein besonders starkes Interesse am raschen Ausbau der Brennstoffzellen-Technologie, die ihnen im Gegensatz zum Batterie-Auto eine echte Zukunftsperspektive bietet: Denn käme der Strom für Autos irgendwann nur noch aus der Steckdose, so wären deutschlandweit wohl zehntausende Tankstellen überflüssig. Allein aufgrund dieser „Existenzfrage“ dürfte sich der Ausbau des Wasserstoff-Tankstellen-Netzes weiter beschleunigen.

Das Risiko von Wasserstoff-Antrieben

Die Sicherheitsaspekte sind zwar weitestgehend gelöst, dennoch ist die Technologie nicht risikofrei. Da Wasserstoff sehr reaktionsfreudig ist, beginnt er bereits bei relativ niedrigen Temperaturen zu brennen. Deshalb sind die Tanks für den Treibstoff mehrfach gesichert. Ein Restrisiko verbleibt dennoch, ist aber nicht höher als bei anderen Antriebsformen. Die Ursache einer kürzlichen Explosion in einer norwegischen Tankstelle in Oslo war relativ rasch gefunden. Ein falsch montierter Stecker in einem unter Druck stehenden Wasserstofftank sorgte für ein Leck in dem eine entzündliche Mischung aus Luft und Wasserstoff entstand. Aus diesem Grund werden bestehende Tankstellen des betreffenden Komponenten-Lieferanten Nel sorgfältig überprüft, darunter auch vier Tankstellen in Deutschland.

Die Brennstoffzelle für öffentliche Transportmittel: Hoher Beitrag zur Luftreinhaltung

Das ist auch dringend notwendig, denn damit die Brennstoffzellentechnologie in der Elektromobilität rasch Verbreitung findet, gilt es das Angebot an Wasserstoff-Tankstellen zügig auszubauen. Auch für den öffentlichen Nahverkehr, der als Schlüsselfaktor zur Einführung von innovativen Verkehrssystemen gilt. Die Brennstoffzelle ist für Städte und Kommunen durchaus attraktiv, denn die Technologie könnte einen entscheidenden Beitrag zur Luftreinhaltung in den Feinstaub-belasteten Innenstädten leisten.

Testbetrieb mit Wasserstoffzügen in Bremen und Niedersachsen

Der Hersteller Alstrom bietet mit dem iLint einen Wasserstoffzug zum Einsatz auf deutschen Strecken an. © Jacek Rużyczka / Wikimedia Commons

Auch im Langstreckenbereich z.B. bei wasserstoffbetriebenen Zügen können sich aufgrund der möglichen hohen Reichweiten Effizienzvorteile ergeben. Seit 2018 sind in Bremen und Niedersachsen unter dem Namen „Hydrail“ bereits die weltweit ersten Brennstoffzellen-Züge im Testbetrieb unterwegs. Bei erfolgreichem Probebetrieb sollen Brennstoffzellen-Züge bereits in zwei Jahren regulär durch Niedersachsen und dann auch durch Hessen rollen. Mindestens fünf weitere Bundesländer planen nach einem erfolgreichen Testbetrieb ebenfalls den Einsatz von Brennstoffzellenzügen.

Auch in Flugzeugen oder Flugtaxis könnte Wasserstoff den Treibstoff Kerosin in Zukunft ersetzen. Erste kleinere Prototypen sind bereits erfolgreich im Einsatz. Bei Schiffsmotoren kommt die Brennstoffzelle bereits seit Längerem in kleinerem Rahmen zum Einsatz, doch auch hier schlummert enormes Potenzial. Vor allem, wenn man bedenkt, welche Unmengen an Emissionen, Schweröl-Austritt und sonstigen Umweltschäden durch Diesel-Schiffsmotoren weltweit verursacht werden.

Die beste Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Aktie

Die Unternehmen, die sich im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie bewegen sind meist noch sehr klein und schreiben aufgrund hoher Entwicklungskosten und schwankender Auftragslage meist noch rote Zahlen. Nicht so das Unternehmen, das ich Ihnen heute vorstellen möchte. Die Firma, von der die Rede ist, hat die Umsätze und Gewinne in den letzten drei Jahren jeweils zweistellig gesteigert. In den vergangenen drei Quartalen wurde das Gewinnwachstum sogar auf +48 % beschleunigt. Zuletzt wurden die Analystenerwartungen in Sachen Umsatz und Gewinn bei weitem übertroffen.

Mit Brennstoffzellen-Investition in dreistelliger Millionenhöhe zur Marktführerschaft

Die wenigsten Anleger, die Aktien aus dem Wasserstoff- und Brennstoffzellensektor kaufen, haben den Wert bereits auf dem Schirm. Der Grund: Erst vor Kurzem hat das Unternehmen einen dreistelligen Millionenbetrag aufgewendet, um schlagartig zu einem der führenden Wasserstoff- und Brennstoffzellenhersteller aufzusteigen. Die Aktie ist erst seit wenigen Jahren Börsenotiert und befindet sich seit mehr als drei Jahren in einem stetigen Aufwärtstrend. Dieser könnte sich nun beschleunigen.

Neben der Brennstoffzellensparte verfügt das Unternehmen noch über andere spannende Energie- und Antriebstechnologien beispielsweise im Hybrid-Bereich, mit denen bereits gutes Geld verdient wird. So verfügt die Firma über einen ausreichenden Cashflow, um stark in den Ausbau der Brennstoffzellen-Aktivitäten zu investieren und diese stark voranzubringen.

Großanleger greifen zu: Auf dem Weg zum weltweit führenden Brennstoffzellen-Konzern

Die Aussichten, dass der finanzkräftige Konzern rasch von einem führenden Unternehmen zum Weltmarktführer in Sachen Brennstoffzellenherstellung aufsteigt stehen hervorragend. Dann könnte Anlegern durchaus eine Kursvervielfachung winken. Das sehen offenbar auch immer mehr Großanleger so: In den letzten beiden Quartalen stiegen die von Großanlegern gehaltenen Anteile deutlich an, zuletzt um 6 %. Aus diesen Gründen habe ich die aus meiner Sicht mit Abstand beste Wasserstoffaktie kürzlich neu in mein Musterdepot aufgenommen.

Dax30 – Daimler wirkt schon wieder schwach…

Dax30 – Daimler wirkt schon wieder schwach…Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des John Gossens Daily Dax. Täglich analysiere ich zwei Mal für Sie die internationalen Aktienmärkte. Morgens starten wir immer mit dem Blick auf den… › mehr lesen


© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
ritter_experte
Von: Maximilian Ritter. Über den Autor

Schon seit seiner Jugend interessiert sich Maximilian Ritter für das Börsengeschehen. In seinem Dienst "Aktien-Timing-System" setzt er auf eine verfeinerte CANSLIM-Methode, mit der sich eine 30%ige Rendite im Jahr erwirtschaften lässt.

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig den kostenlosen E-Mail-Newsletter von Maximilian Ritter. Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

Hinweis zum Datenschutz