Weitere Warnsignale aus den USA – Die Krise rückt immer näher

Gleich zu Beginn der neuen Woche blickte ich einmal mehr in die Vereinigten Staaten. Das Land ist immer noch extrem […] (Foto: William Potter / Shutterstock.com)

Gleich zu Beginn der neuen Woche blickte ich einmal mehr in die Vereinigten Staaten.

Das Land ist immer noch extrem wichtig für die globale wirtschaftliche Entwicklung. Dort ziehen aber jetzt dunkle Wolken am Horizont auf.

In der letzten Zeit bin ich schon regelmäßig auf die wirtschaftliche Entwicklung in den USA eingegangen.

Nächste Mega-Wirtschaftskrise der USA vorprogrammiert

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Dort deutet sich die nächste Mega-Krise der Wirtschaft an.

Ich scheue mich noch vom Crash zu sprechen – obwohl die Anzeichen immer mehr in diese Richtung deuten.

Erst jetzt bin ich bei meinen Recherchen auf einen weiteren wichtigen Indikator gestoßen, der die akute Schwäche in den USA klar anzeigt.

Dieses Mal geht es um die Zahlungs-Ausfälle von Unternehmen.

In der Praxis bedeutet das: Ausstehende Firmenschulden sind bis zu 30 Tage nach der Fälligkeit noch immer nicht bezahlt worden.

Die Konzerne sind an dieser Stelle noch nicht pleite.

Aber wenn Firmen ihre eigenen Anleihen-Gläubiger nicht mehr bezahlen können, ist das ein massives Alarmsignal – zunächst einmal für das Unternehmen.

Krisen-Signal: Firmen können eigene Schulden nicht mehr bedienen

Wenn so etwas aber gehäuft auftritt, sorgt das auch für größere Probleme bei der gesamten Konjunktur.

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Genau das passiert aktuell in den USA. Dort steigen die Zahlungs-Ausfälle auf ein extrem hohes Niveau an. Bis 2014 war hier die Lage in Ordnung.

Doch seitdem ist das Volumen der nicht bezahlten Konzern-Schulden um 137% auf jetzt knapp 28 Mrd. Dollar angestiegen (Stand: Mai 2017).

Zunächst sorgten schon Anfang 2016 v. a. zahlreiche Öl- und Gasfirmen mit Zahlungs-Ausfällen für Negativ-Schlagzeilen.

Mittlerweile hat sich das Negativ-Szenario aber auch auf viele andere Branche ausgedehnt.

Was glauben Sie wohl, wie die Banken darauf reagieren? – Genau: Die Banken in den USA schränken die Kredit-Vergabe an Unternehmen ein.

Wenn es erst einmal so weit ist, hat das auch extreme Wirkungen auf die Gesamt-Konjunktur. Das Signal solcher Maßnahmen ist fatal.

Fazit

Für mich ist klar: Die USA befinden sich in einer Abwärts-Spirale und nehmen klaren Kurs auf die nächste Mega-Krise. Das werden wir auf jeden Fall auch spüren.

Daher kommt an dieser Stelle auch Ihrer aktiven Absicherung eine immer größere Bedeutung zu.

Investoren, die zu einseitig beispielsweise auf Aktien setzen, sind in der Krise viel zu anfällig. Nur die breite Streuung des Vermögens sichert Sie hier wirklich ab.

Wie Sie das am besten umsetzen, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.