Welche Bedeutung hat der „Schedule 13D“?

Die SEC stellt verschiedene Dokumente aus, um Mehrheitsbeteiligungen an Unternehmen zu kennzeichnen. Wir stellen Ihnen Schedule 13D und 13G vor.

Der Schedule 13D ist ein finanzielles Dokument der Securities and Exchange Commission (SEC), das für Anleger von besonderem Interesse ist. Es informiert über die Mehrheitsbeteiligung an Unternehmen.

Neben Namen und Beteiligungsanteil wird bei Investoren mit über fünf Prozent Firmenanteil auch deren Intention vermerkt, oder wie der Kauf finanziert wurde.

Sowohl Anleger als auch Arbitrageure entscheiden oftmals anhand des Schedule 13D, ob sich eine Akquisition lohnt. Da die Finanzierungsquellen angegeben werden, lässt sich so einfacher erkennen, ob die übernehmende Firma verschuldet ist.

Gerade diese Tatsache kann großen Einfluss auf zukünftige Einnahmen beider Firmen haben, wenn eine Übernahme stattfindet.

Neben Schedule 13D gibt es auch noch einen separaten Schedule 13G. Dieses Dokument verzeichnet Entitäten, die zwischen fünf und zwanzig Prozent an einer Firma übernehmen, ohne an einer Übernahme interessiert zu sein.

Wenn der Anleger nicht passiv ist oder die Beteiligung bei über zwanzig Prozent liegt, muss dennoch ein Schedule 13D-Dokument ausgefüllt werden.

Speziell Investmentfonds und Versicherungsunternehmen überschreiten oftmals die Fünf-Prozent-Grenze, da sie über große Finanzanlagen verfügen.


© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.