Welche Vorteile bieten ETFs gegenüber Investmentfonds?

Exchange-Traded Funds (ETFs) werden immer populärer, da sie die Vorteile von Aktien und Investmentfonds miteinander kombinieren. Vier der wichtigsten Vorteile […]

Exchange-Traded Funds (ETFs) werden immer populärer, da sie die Vorteile von Aktien und Investmentfonds miteinander kombinieren.

Vier der wichtigsten Vorteile von ETFs gegenüber gewöhnlichen Investmentfonds sind die folgenden:

1.) Steuerliche Vorteile – Im Gegensatz zu Investmentfonds sind ETFs sehr steuereffizient. Während Investmentfonds typischerweise am Jahresende den Veräußerungsgewinn auszahlen, minimieren ETFs die Kapitalgewinne, indem Sie Aktien austauschen. Hierdurch vermeiden sie den Zwang, Aktien zu verkaufen, um Rückzahlungen zu erfüllen. Daher wird dies nicht als steuerlicher Vorgang behandelt.

2.) Kein Investitions-Minimum – Verschiedene Investmentfonds haben ein Minimum von 2.500€, 3.000€ oder sogar 5.000€, unter denen Sie nicht einsteigen können. ETFs auf der anderen Seite können einzeln erworben werden.

3.) Geringere Kosten – Der durchschnittliche Investmentfonds bereitet interne Kosten von mehr als 1%, während die meisten ETFs zwischen 0,3% und 0,95% an Gebühren veranschlagen. Darüber hinaus fallen für ETFs keinerlei Werbegebühren oder Ausgabenaufschläge an.

4.) Bessere Kontrolle – Investmentfonds werden einmal täglich gehandelt, jeweils zum Nettoinventarwert. ETFs werden hingegen den gesamten Tag hindurch gehandelt, genau wie eine Aktie. Dies bedeutet eine bessere Kontrolle über den Kauf-/Verkaufspreis und die Möglichkeit, Absicherung wie ein Stop-Loss-Limit zu setzen.

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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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