Wie erwerbe ich einen Fonds aus dem Standard and Poor‘s 500 Index (S&P 500)?

Der S&P 500 besteht aus den führenden 500 Aktien. Damit ist er gleichzeitig Index sowie Indikator des US-amerikanischen Aktienmarktes.

Im Jahre 1976 führte Vanguard den ersten offenen Investmentfonds für Kleinanleger ein.

Dieser sollte den Standard & Poor’s Index (S&P 500) nachahmen und ist heute als „Vanguard® 500 Indexfonds“ bekannt.

Mittlerweile bieten die meisten Investmentgesellschaften – wie Fidelity oder Schwab – einen S&P 500 Indexfonds an.

Dabei stellt sich allerdings die Frage: Wenn all diese Unternehmen Fonds auf Basis desselben Index anbieten, wie kann dann jeder Anleger den für sich am besten geeignetsten Fonds herausfiltern?

Worin unterscheiden sich diese scheinbar identischen Fonds?

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Hier sind die Ausgaben für das Fondsmanagement das entscheidende Kriterium. Zwar ist wenig Management bzw. Handel in Bezug auf den Fonds nötig; dennoch variiert der Kostensatz von Firma zu Firma. Dementsprechend variieren auch die tatsächlichen Einkünfte.

In den S&P 500 zu investieren stellt dabei jedoch an sich eine sehr einfache Angelegenheit dar. Ein Telefonanruf bei einer Investmentgesellschaft, die einen solchen Fonds anbietet, reicht aus.

Eine weitere Alternative ist der Erwerb eines börsennotierten Indexfonds (engl. „exchange-traded fund“ bzw. ETF).

Dazu zählen beispielsweise der „Standard & Poor’s Depository Receipt“ (SPDR) oder der „iShares S&P 500 Index“. Bei beiden handelt es sich um Wertpapiere, die den Index verfolgen, aber wie eine Aktie gehandelt werden.

Sowohl Indexfonds als auch ETFs stellen kosteneffiziente Wege für einzelne Investoren dar, um für eine Diversifizierung des S&P 500 Index zu sorgen.


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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.