Wie hoch sollte meine Lebensversicherung ausfallen?

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Wie viel Geld ist genug für meine Hinterbliebenen? Diese Frage stellt sich jeder, der eine Lebensversicherung abschließt. Hier die Antwort. (Foto: Africa Studio / shutterstock.com)

Der Hauptgrund für den Abschluss einer Lebensversicherung ist es, Ihrer Familie den gleichen Lebensstandard auch im Falle Ihres Ablebens zu sichern und mögliche finanzielle Verpflichtungen abzudecken.

Um zu bestimmen, wie hoch die Lebensversicherung ausfallen sollte, können Sie verschiedene Methoden nutzen:

1.) Über den Daumen peilen – Diese Methode wird am häufigsten benutzt und ist vergleichsweise einfach zu berechnen. Berechnen Sie zunächst Ihr jährliches Einkommen und multiplizieren Sie es mit 5 oder 10. Dies ist vergleichsweise einfach, aber natürlich weder präzise noch situationsspezifisch.

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2.) Die Bedürfnisse berechnen – Hierbei notieren Sie sämtliche Schulden, Ausgaben und Einkommen in einer Tabelle. Sobald Sie dies erledigt haben, sollten Sie sicherstellen, dass die Lebensversicherung ausreicht, um alle Schulden zu bezahlen (sowohl aktuelle als auch die für die Ausbildung Ihrer Kinder). Darüber hinaus sollte die Summe die Ausgaben für mehrere Jahre abdecken können (zwischen fünf und zehn Jahren). Haben Sie diese Zahlen beisammen, addieren Sie diese und bestimmen Sie so die benötigte Summe.

3.) Die Lebensstandard-Merhode – Berechnen Sie die benötigte Geldsumme, die die Überlebenden benötigen, um den aktuellen Lebensstandard beizubehalten, falls die versicherte Person sterben sollte. Multipilizieren Sie diese Zahl mit 20. Der Gedankengang hierbei ist, dass die Begünstigten jährlich 5% dieser Summe nehmen können, um den Lebensstandard zu halten, den Rest des Geldes jedoch investieren können, um jährlich mehr als 5% Profit zu machen.


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David Gerginov
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.