Wie nutze ich einen Cash-and-Carry-Trade?

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an – dies ist auch bei der Cash-and-Carry-Strategie der Fall.

Der Cash-and-Carry-Trade ist eine Arbitragestrategie, bei der man ein Wertpapier erwirbt (Carry) und gleichzeitig ein ähnliches Wertpapier verkauft (Cash).

Der Handel wird typischerweise im Zuge einer Long-and-Short-Position-Strategie eingesetzt.

Das bedeutet, dass eine Kassa-Kaufposition (Long Position) und eine Verkaufsposition (Short Position) genutzt werden – wie beispielsweise beim Handel mit einem Terminkontrakt.

Volatilität als eigene Anlageklasse: Diversifikation durch Vola-ETFsVon Marktschwankungen profitieren: Was sind Vola-ETFs? › mehr lesen

Die Strategie ist dann am effektivsten, wenn die Ankauf- und Haltungskosten (des ersten Wertpapiers) weniger als der Gewinn durch den Verkauf (des zweiten Wertpapiers) betragen.

Dies ist der Fall, wenn der Anleger glaubt, dass die Wertpapiere zu seinen Gunsten falsch bepreist sind.

Der Cash-and-Carry-Trade wird oftmals auch „Basis Trading“ genannt.


© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
David Gerginov
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.